Rund 200 Vermieter auf den Balearen warten derzeit auf Geld von der Zentralregierung in Madrid. Das berichtet die spanische Tageszeitung Diario de Mallorca. Es geht um Wohnungen, in denen Mieter leben, die als „vulnerabel“, also besonders schutzbedürftig, eingestuft wurden. Das Gesetz stammt noch aus der Corona-Zeit 2020: Es sollte verhindern, dass Menschen wegen Mietschulden ihre Wohnung verlieren.
Im Gegenzug versprach der Staat, die ausfallende Miete zu übernehmen. Der Geldtopf ist inzwischen aber leer. Für dieses Jahr sind zwar neue Mittel angekündigt, laut Balearenregierung reichen sie aber nicht aus, um alle offenen Beträge zu decken.
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Staat schuldet Vermietern Geld wegen „Vulnerabilitäts“-Gesetz

Bild: Caib
Das Gesetz stammt noch aus der Corona-Zeit 2020.