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Neugeborenes aus Container in Porto Cristo: Mutter hielt Baby für tot

Die Frau muss sich wegen Mordes verantworten.

Im Prozess um das neugeborene Mädchen, das in Porto Cristo in einen Müllcontainer geworfen wurde, hat jetzt die Mutter vor Gericht ausgesagt: Sie habe gedacht, das Kind sei tot zur Welt gekommen. Während eines Telefonanrufs Tage danach spricht sie allerdings davon, dass ihr Handeln „der größte Fehler“ ihres Lebens gewesen sei.

Die Frau muss sich wegen Mordes verantworten, die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft. Auch ihr Schwager ist angeklagt. Er sagt, er habe nicht gewusst, dass das Baby zwischen den Kleidern lag, die er weggeworfen hat. Die Schwester der Mutter bestreitet ebenfalls jede Beteiligung. Die Forensiker gehen davon aus, dass das Baby gelebt hat, als es zur Welt kam.