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Deutlich strengere Strafen für illegale Bauten an der Küste geplant

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Bild: Das Inselradio

Möglich sind dann Bußgelder von bis zu 200 Prozent des Bauwerts, zum Beispiel bei illegalen Pools.

Wer an Mallorcas Küste illegal baut, muss sich auf deutlich höhere Strafen einstellen. Die Balearenregierung hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Strafen massiv erhöhen soll. Möglich sind dann Bußgelder von bis zu 200 Prozent des Bauwerts, zum Beispiel bei illegalen Pools und anderen Bauvorhaben in geschützten Küstenbereichen. In besonders schweren Fällen kann die Strafe sogar bis zu eine Million Euro betragen.

Außerdem soll der Abriss dann auch schneller gehen. Reagiert ein Eigentümer nicht, kann die Regierung selbst den Rückbau in die Hand nehmen und die Kosten dann später in Rechnung stellen.

Zusätzlich nimmt das Gesetz Strandbetriebe ins Visier: Wer zu viele Liegen oder Gäste zulässt, riskiert hohe Strafen oder den Verlust der Konzession.