Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez ist gestern mit zwei Dekreten gegen die Wohnungsnot im Parlament gescheitert. Dagegen stimmten unter anderem die konservative PP, Vox und die katalanische Partei Junts. Geplant waren ein Schutz vor Zwangsräumungen bis 2030 und strengere Regeln für Saison- und Zimmervermietungen. Das zweite Dekret sah zudem unbefristete Mietverträge vor.
Die Entscheidung führt heute zu weiteren Protesten in Spanien. In Palma ruft die Mieterinitiative ab 12 Uhr zu einer Kundgebung auf der Plaza España auf. Auslöser für das Maßnahmenpaket war die Zwangsräumung der 87-jährigen Maricarmen in Madrid.
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Nach gescheiterten Wohnungsdekreten weitere Proteste in Spanien

Bild: Das Inselradio Mallorca
Geplant waren ein Schutz vor Zwangsräumungen bis 2030 und strengere Regeln für Saison- und Zimmervermietungen.