Auf den Balearen ist inzwischen mehr als die Hälfte des Grundwassers in schlechtem Zustand. Nach Angaben der zuständigen Wasserbehörde erfüllen gut 50 Prozent die Anforderungen an Menge oder Qualität nicht. Auf Mallorca liegt der Anteil mit 45,3 Prozent etwas niedriger.
Probleme gibt es vor allem durch zu niedrige Wasserstände und chemische Belastungen. Welche Chemikalien neben Nitrat dabei unter anderem eine Rolle spielen, dazu Wasser-Experte Markus Liebscher von Elemento 4: "PFAS sind sogenannte Ewigkeitschemikalien und diese Ewigkeitschemikalien haben ihre Ursache in der berühmten Teflonpfanne zum Beispiel oder wasserabweisender Kleidung oder auch Verpackung. Da ist es entstanden. Wie der Name eben schon sagt, ist es nicht einfach so wieder wegzubekommen, sondern es ist jetzt in unserem Wasserkreislauf drin."
Auch eindringendes Meerwasser und zu starke Wasserentnahme sind Gründe für den Zustand des Grundwassers. Akut droht zwar kein flächendeckender Wassermangel. Die Zahlen gelten aber als deutliches Warnsignal für die langfristige Wasserversorgung auf Mallorca. Akut droht zwar kein flächendeckender Wassermangel. Die Zahlen gelten aber als Warnsignal für die langfristige Wasserversorgung.
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Balearen: Mehr als die Hälfte des Grundwassers in schlechtem Zustand

Bild: Caib
Gründe sind unter anderem zu starke Wasserentnahme, Nitratbelastung und eindringendes Meerwasser.