Gruppe „Brooklyn“ soll Notlandung geplant haben

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Der Administrator der Seite soll bereits im Sommer dort beschrieben haben, wie eine Flucht nach Spanien gelingen könnte.

Die Notlandung der Air Arabia-Maschine in Palma könnte von einer Gruppe namens „Brooklyn“ geplant worden sein. Das haben erste Ermittlungen ergeben.
Die Gruppe hat auf Facebook tausende junge marokkanische Follower. Der Administrator der Seite soll bereits im Sommer dort beschrieben haben, wie eine Flucht nach Spanien gelingen könnte. Er suchte dafür etwa 40 Freiwillige. 

Nach der Notlandung am Freitag veröffentlichte der Verantwortliche der Gruppe auf Facebook den Fluchtplan und schrieb, dass „Brooklyn“ bereits jetzt eine Legende sei. Die Polizei untersucht die Zusammenhänge.

Die Air Arabia-Maschine war auf dem Weg von Casablanca nach Istanbul und musste auf Mallorca notlanden, weil eine Person einen medizinischen Notfall vorgetäuscht hatte. Daraufhin rannten 21 Marokkaner aus der Maschine aufs Rollfeld und flohen. Bislang konnte nur ein Teil von ihnen ausfindig gemacht werden.