Boom von Pfandleihgeschäften auf den Balearen

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Viele Menschen auf den Inseln bringen ihr Gold und Silber derzeit ins Pfandleihaus von Montepío Palma. Die meisten lösen es vor Ablauf von zwölf Monaten wieder ein

Immer mehr Menschen auf den Balearen machen ihren Schmuck und andere Wertgegenstände zu Geld und bringen Sie in ein Pfandleihhaus. Das schreibt heute die Tageszeitung Ultima Hora und bezieht sich dabei auf Daten der spanischen Fundación Montemadrid.

Demnach ist auf den Inseln spanienweit das Pfandleihgeschäft dieser Stiftung am stärksten gestiegen. Das Wachstum an neuer Kundschaft beträgt in der Pfandhaus-Zweigstelle „Montepío de Palma“ derzeit rund 5,7 Prozent. Bei den Kunden handelt es sich meist um Selbständige oder Personen, die im Tourismussektor arbeiten. Auch immer mehr junge Menschen unter 30 Jahren nutzen aktuell das Pfandleihaus.

Im Unterschied zu herkömmlichen Gold-An- und Verkaufs-Geschäften arbeiten die Montepíos in Spanien nicht ausschließlich gewinnorientiert, sondern zahlen den Kunden zum Beispiel auch die Differenz, sofern ihre Einlage zu einem höheren Preis verkauft wurde.