Volle Buchten, lange Schlangen, zu viele Menschen an einem Ort - die Balearen wollen das ab der kommenden Hauptsaison besser steuern und starten dafür mit einem sogenannten „digitalen Zwilling“. Das ist ein System, das in Echtzeit Daten auswertet - zum Beispiel zur Auslastung von Stränden, zur Wasserqualität, zu Quallen oder zur Flaggenlage.
Besucher sollen so auf einer App sehen können, wo es voll wird und auf ruhigere Orte ausweichen. In einer ersten Phase werden Teile der Daten noch von Rettungsschwimmern eingetragen, später soll vieles automatisiert werden. Auf lange Sicht soll der „digitale Zwilling“ weit mehr können als nur Stranddaten liefern: Er soll auch den Umgang mit Wasser optimieren und bei Rettungseinsätzen an der Küste helfen. Das Projekt kostet rund 4,6 Millionen Euro und wurde schon bei der Tourismusmesse ITB in Berlin vorgestellt.
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Digitaler Helfer gegen volle Strände kommt diesen Sommer

Das Projekt kostet rund 4,6 Millionen Euro.