HomeAway im Visier der Balearenregierung

Erst AirBNB, dann TripAdvisor und jetzt auch HomeAway. Das balearische Tourismusministerium hat den Vermittler für Ferienwohnungen aus Texas verwarnt. Gut zwei Wochen hat das Unternehmen jetzt Zeit, um die Ferienwohnungen auf den Balearen, die keine Lizenz der Inselregierung haben, von seiner Homepage zu nehmen und Stellung zu beziehen, ansonsten droht eine Strafe von 300.000 Euro. Das hat die hiesige Tourismusministerin Isabel Busquets jetzt erklärt.

Im Zuge des neuen Ferienvermietungsgesetzes, das im letzten Jahr verabschiedet wurde, nimmt das Ministerium jetzt auch die Anbieter unter die Lupe. Ihnen droht ein Strafverfahren, wenn sie Wohnungen auf ihrer Homepage anbieten, die über keine Lizenz verfügen. Aber auch Eigentümern dieser Wohnungen drohen Bußgelder von bis zu 40.000 Euro.