Im Fall des 2023 in einem Müllcontainer in Porto Cristo gefundenen Babys hat gestern der zweite Prozess begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft der Mutter und ihrem Schwager vor, das Kind nach der Geburt im Auto lebend in den Container geworfen zu haben. Sie fordert für beide lebenslange Haft.
Gegen die Schwester der Mutter besteht der Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung. Die Verteidigung spricht dagegen von einer Frühgeburt und sagt, das Baby sei nicht lebensfähig gewesen - allerdings gab es 400 Meter entfernt vom Ort der Geburt ein Krankenhaus. Der erste Prozess war wegen Fehlern eines Gutachters aufgehoben worden.
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Neuer Prozess um getötetes Baby in Porto Cristo
Gegen die Schwester der Mutter besteht der Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung.