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Italienische Mafia soll hinter Mallorcas Rolex-Bande stecken

Die spanische Nationalpolizei vermutet, dass die süditalienische Mafia-Bande Camorra hinter den Rolex-Diebstählen auf Mallorca steckt. Das hat der Leiter des Sondereinsatzkommandos „ex profeso“, das in den Fällen ermittelt, gegenüber der Tageszeitung Ultima Hora geäußert. Demnach reisen die zwischen 20 und 30 Jahre alten Täter in Gruppen von zwei bis drei Personen von Neapel aus auf die Insel. Kennzeichnend für sie alle ist, dass sie körperlich gut in Form sind und dadurch schnell agieren und flüchten können. Die Polizei vermutet, dass die Rolex-Räuber verschiedenen Familien-Zellen der Camorra angehören. Von dort bekommen sie Weisungen und gleichzeitig wird ihnen Fluchthilfe geleistet.
In diesem Jahr gab es allein in Palma 16 Anzeigen wegen Uhrenraubs auf offener Straße, festgenommen wurden im August sieben Personen, die drei verschiedenen Tätergruppierungen angehören.