Balearen untersuchen Aufkommen der Portugiesischen Galeere

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In den vergangenen Wochen wurden an der Küste der Balearen immer wieder Exemplare der giftigen Quallenart Portugiesische Galeere gesichtet. Das Nesseltier ist normalerweise im Pazifik und Atlantik heimisch.

Das balearische Umweltministerium will nun das Aufkommen der Quallen gründlicher untersuchen und dokumentieren. Gestern versammelte sich ein Expertenkreis, um die weitere Vorgehensweise zu planen. Die Behörden auf den Balearen arbeiten seit vier Jahren eng mit den Rettungsschwimmern und den Verantwortlichen der Reinigungsboote zusammen, um die die Häufigkeit von Quallen im Mittelmeer zu erfassen. Diese Arbeit soll in den kommenden vier Jahren intensiviert werden, so das balearische Umweltministerium.

Das Gift der Portugiesischen Galeere verursacht beim Menschen rote Quaddeln und ist vor allem für Allergiker oder geschwächte Personen gefährlich.

Die balearische Notrufzentrale warnt davor, die Qualle anzufassen. Auch Hunde sollten die giftige Qualle auf keinen Fall berühren oder beschnuppern. Wer eines der Nesseltiere am Strand oder im Meer sieht, ist angewiesen, den Notruf unter 112 zu alarmieren.

(Bild: 112 Illes Balears / Twitter)