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Coronavirus-News Archiv - März

Coronavirus-News Archiv - März

Erstellt am: 2020-04-10 08:52:52 Uhr
Coronavirus-News Archiv - März

Wann hat sich das Coronavirus auf Mallorca ausgebreitet? Wie hat sich die Situation im Laufe der vergangenen Wochen entwickelt?

Hier die Entwicklungen der Coronavirus-Krise auf Mallorca!

MÄRZ

 

Dienstag, 31.03.20

Supermärkte auf Mallorca ändern Öffnungszeiten
Zwar wird der Verkauf von Lebensmitteln auf Mallorca während des Alarmzustands weiterhin garantiert, jedoch haben die Supermarktketten jetzt ihre Öffnungszeiten geändert.
Eine Übersicht dazu finden Sie hier. 
Außerdem wurden in vielen Märkten aufgrund der aktuellen Situation die Hygienevorschriften geändert.

 

Weniger Coronavirus-Fälle auf den Balearen
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Patienten auf den Balearen ist gestern nur um 42 auf 1.000 angestiegen. Der Wert liegt unter dem der Vortage: Am Sonntag wurden 96 neue Fälle registriert, am Samstag 107.
Laut Javier Arranz, dem Sprecher des balearischfen Corona-Komitees geben diese Daten Anlass zur Hoffnung. Man geht davon aus, dass die neuen Fälle in den nächsten Tagen weiter zurückgehen.
Vorsicht, sagt jedoch die Gesundheitsbehörde der Inseln, denn die Dunkelziffer der Erkrankten soll bis zu 20 Prozent höher liegen; getestet werden weiterhin nur Menschen mit schweren Symptomen.

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Sonntag, 29.03.20

Ausgangssperre in Spanien wird verschärft
Die Ausgangssperre in Spanien wird noch einmal verschärft. Wie Ministerpräsident Pedro Sánchez gestern in einer TV-Ansprache erklärt hat, sollen alle Branchen, die als „nicht essenziell“ gelten, ihre Betriebe einstellen. Betroffen ist jetzt zum Beispiel auch die Baubranche.
Nur wenn man die Mobilität noch einmal nach unten fahre, könne die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden, heißt es.
Ihr Gehalt sollen die Angestellten in den nicht essenziellen Wirtschaftsbereichen weiterhin beziehen, die Arbeitsstunden könnten ja zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, so Sánchez weiter.

Die verschärfte Ausgangssperre gilt zunächst von morgen bis zum 9. April.

Weiterhin öffnen dürfen:

-      Supermärkte

-      Getränkemärkte

-      Apotheken

-      Optiker

-      Orthopädie-Läden

-      Tiergeschäfte

-      Wäschereien/Reinigungen

-      Telekommunikations-Läden

-      Elektro-Geschäfte

-      Tankstellen

-      Tabakläden

-      Zeitungsläden

-      Geschäfte, die Hygieneartikel verkaufen

-      Busse fahren weiterhin (mit reduzierten Fahrplänen)

Somit schließen nun:

-      Alle Firmen und Fabriken, deren Produktion sich nicht um die Herstellung von Hygieneartikeln, Lebensmitteln und weiteren essenziellen Gütern dreht

 

Coronavirus – Balearen bald am Wendepunkt
Die Balearen könnten Ende der kommenden Woche ihren Höhepunkt an Coronavirus-Patienten erreichen. Die Rede ist von Freitag oder Samstag. Laut Angaben von Jordi Reina, dem Chefarzt der Virologie in Mallorcas Großklinikum Son Espases, ist dann der Peak erreicht, danach könnte die Anzahl der Infizierten langsam zurückgehen.
Die Balearen erreichen damit den Wendepunkt vor dem spanischen Festland, dort soll es noch ein paar Tage länger dauern.
Reina macht bei seiner Aussage aber auch deutlich, dass es sich hierbei um eine vorsichtige Einschätzung der Lage handelt, man sich aber auch irren könnte.

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Samstag, 28.03.20

Dunkelziffer auf den Balearen bei 5.000 Corona-Kranken
Auf den Balearen aktuell knapp 800 bestätigte Coronavirus-Fälle. Die Dunkelziffer liegt aber deutlich höher. Laut Javier Arranz, dem Sprecher des balearischen Komitees für Infektionskrankheiten, sollen auf Mallorca und den Nachbarinseln aktuell rund 5.000 Menschen mit dem Virus infiziert sein. Der Grund dafür, dass die offizielle Zahl viel niedriger ist, ist der gleiche, wie in allen anderen Regionen oder Ländern: Es werden meist nur Menschen mit starken Symptomen getestet.
In den kommenden Tagen und Wochen sollen weitere Schnelltests die Balearen erreichen, so dass dann auch Personen mit leichten Symptomen getestet werden können.
Die Zahl der Infizierten steigt täglich an. Unklar ist, ob sich tatsächlich immer mehr Menschen anstecken oder ob die Zahlen so drastisch ansteigen, weil jetzt immer mehr Tests durchgeführt werden

 

Balearen-Wirtschaft am schlimmsten von Krise betroffen
Von allen autonomen Gemeinschaften Spaniens soll die Corona-Krise die Wirtschaft auf den Balearen am härtesten treffen. Laut aktuellen Schätzungen des Wirtschaftsinstituts Ceprede wird das Bruttoinlandsprodukt auf den Inseln um rund 2,6 Prozent zurückgehen. Das liegt vor allem daran, dass Mallorca und Co      vom Tourismussektor abhängen und dieser aktuell völlig brach liegt. Das Wirtschaftsinstitut rechnet damit, dass auf den Balearen etwa 11.000 Arbeitsplätze durch die Conora-Krise verloren gehen.
Die Daten basieren auf der Annahme, dass der Alarmzustand in Spanien am 12. April endet. Dauert er länger, werden die Zahlen noch verheerender ausfallen.

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Freitag, 27.03.2020

Hoteliers auf Mallorca hoffen auf Saison bis November
Eine Saison bis November, darauf hoffen die Hoteliers auf Mallorca. Wenn schon die Frühjahrsmonate aufgrund der Corona-Krise wegfallen, besteht laut José Codolá, dem Aufsichtsrat der Hotelkette Valentin zumindest die Hoffnung, dass die Tourismus-Saison nach der Pandemie bis Ende des Jahres dauert. Codolá zeigt sich zuversichtlich und rechnet damit, dass die ersten Urlauber Mitte Mai auf die Insel kommen. Ähnlich schätzt auch Pablo Suárez, der Direktor der Roxa Hotels die Lage ein. Ein Saisonbeginn vor dem 1. Mai sei laut ihm unmöglich. Wenn es dann aber gut läuft, könnten die ersten Hotels ab dem 15. Mai oder dem 1. Juni öffnen, so Suárez.

 

Möglicherweise bis zu 200.000 Arbeitnehmer von ERTE betroffen
Rund 200.000 Angestellte auf den Balearen könnten bis April von dem Programm ERTE betroffen sein. Das schätzt der balearische Tourismusminister Iago Negeruela. Aktuell sind rund 70.000 Angestellte von über 2.000 Unternehmen gemeldet, laut Negeruela soll sich die Zahl in den kommenden Wochen aber mehr als verdoppeln. Derzeit schließen täglich neue Unternehmen auf den Inseln, der Stromverbrauch in Palmas Industriegebiet ist beispielsweise in nur einer Woche um mehr als 20 Prozent gesunken. Durch das Programm ERTE können Firmen in Spanien ihre Mitarbeiter zeitweise entlassen oder deren Arbeitszeit reduzieren. Die Angestellten können so während des Zeitraums der Corona-Krise Arbeitslosengeld beantragen.

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Donnerstag 26.03.2020

Neue Regeln für Autofahrer
Die spanische Zentralregierung hat gestern die Regeln geändert, die während der Ausgangssperre für Autofahrer gelten. Ab sofort dürfen zwei Personen pro Pkw unterwegs sein, wenn es sich um einen Ausnahmefall handelt.
Zum Beispiel, wenn Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, versorgt werden müssen. Eine der beiden Personen muss dabei allerdings auf dem Rücksitz des Autos sitzen. Eine weitere Änderung der Regierung betrifft die Mietwagen. Dieser kann von nun an für eine solche Fahrt genutzt werden. Vorher war es nur Unternehmen oder Behörden erlaubt, Wagen zu mieten.

 

14 Hotels auf den Balearen dürfen für Kranke öffnen
Die Hotels öffnen, um dort zum einen Coronavirus-Kranke zu beherbergen und zum anderen Gesundheitspersonal aufzunehmen, das die Infizierten dort ambulant versorgt.
Sechs dieser Hotels befinden sich auf Mallorca: im Zentrum von Palma, in der Nähe des Einkaufszentrums Porto Pi und an der Playa de Palma: Es handelt sich um die Hotels Abelux, Pabisa Orlando, Jade, Houm Plaza Son Rigo, Samaritana Suites und Catalonia Majorica.
Von den übrigen acht Hotels auf den Balearen, in denen ab sofort Kranke aufgenommen und behandelt werden können, sind vier auf Ibiza, drei auf Menorca und eins auf Formentera.

 

Offiziell - Ausgangssperre auf Mallorca geht bis zum 11. April
Die Ausgangssperre auf Mallorca geht bis zum 11. AprilDas hat die spanische Regierung jetzt endgültig beschlossen. Was im Laufe dieser Woche bereits angekündigt wurde, haben die Abgeordneten gestern Abend bei einer rund zehnstündigen Plenarsitzung beinahe einstimmig entschieden.
Mit der Ausweitung des Alarmzustands, verlängert sich auch die Ausgangssperre auf Mallorca, Sánchez bat bei seiner Rede um Zeit, Loyalität und Einigkeit. Es gehe jetzt darum das Gesundheitssystem so gut es geht zu entlasten. In ganz Spanien gibt es aktuell über 47.000 Infizierte und mehr als 3400 Todesfälle.

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Mittwoch 25.03.2020

Keine Ryanair-Flüge bis mindestens Juni
Die Billigairline Ryanair zieht sich vorerst komplett zurück. Wie lange die Flugpause konkret andauert werde, könne momentan niemand vorhersagen, so Unternehmenschef Michael O´Leary.
Fest steht allerdings, dass im April und Mai keine Flüge stattfinden werden. Das heißt auch, dass es mindestens bis Juni keine Ryanair-Flüge nach Mallorca geben wird.
Statt Passagiere in den Urlaub zu fliegen, würden die Flugzeuge allen EU-Regierungen für Evakuierungsflüge aus dem Ausland, den Transport medizinischer Ausrüstung und im Notfall auch für den Transport von Lebensmitteln zur Verfügung gestellt, so O´Leary weiter.

 

Sechs Corona-Tote an einem Tag auf Mallorca
Die Zahl der Corona-Erkrankten auf den Balearen steigt weiter an, und auch die Zahl der Todesopfer nimmt zu.
Am Dienstag (24.03) sind sechs Personen auf den Inseln an dem Virus gestorben - so viele wie an noch keinem Tag seit Beginn der Krise.
Die Toten waren eine Frau im Alter von 97 Jahren und fünf Männer im Alter von 33 bis 86 Jahren.
Fast alle litten unter schweren Vorerkrankungen, heißt es.
Auf Mallorca und den Nachbarinseln gibt es momentan um die 500 bestätigte Coronavirus-Fälle, unter ihnen sind auch zahlreiche medizinische Angestellte

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Dienstag, 24.03.2020

13 Corona-Todesopfer
Die Balearen beklagen mittlerweile 13 Corona-Todesopfer.
Alle Toten auf den Balearen waren entweder alt, schwach oder krank, heißt es.
Auf den Balearen ist die Zahl der offiziell Infizierten mittlerweile auf über 470 angestiegen.
Von ihnen sind etwa 90 im Krankenhaus, davon wiederum knapp 30 auf der Intensivstation.
Spanienweit sind fast 40.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, rund 2.500 sind davon schon gestorben.

 

Hotel Meliá Palma Bay wird zu Krankenhaus
Das Hotel Meliá Palma Bay, das an Palmas Kongresspalast angeschlossen ist, soll zum provisorischen Krankenhaus umfunktioniert werden. So sollen auch dort künftig Coronavirus-Patienten behandelt werden, hauptsächlich die mit leichten Symptomen. Laut Angaben von Balearenpräsidentin Francina Armengol reichen die Kapazitäten in den Krankenhäusern der Inseln derzeit zwar noch problemlos aus, man wolle aber unbedingt für den Notfall vorbereitet sein.Mit dem Umbau des Hotels wurde bereits gestern begonnen. Unter anderem sind dort die Einsatzkräfte des spanischen Militärs im Dienst.

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Montag, 23.03.2020

Altenheimen auf Mallorca werden desinfiziert
Da die Coronavirus-Fälle in Mallorcas Altenheimen in die Luft geschnellt sind, werden dort jetzt ganz besondere Reinigungsmaßnahmen getroffen. Hierfür steht die sogenannte Militäreinheit für Notfälle (UME) bereit. Die Einsatzkräfte desinfizieren diese Einrichtungen, so dass eine Ansteckung weiterer Bewohner eingedämmt wird. Zuletzt wurde bekannt, dass auf Mallorca mehr als 20 Bewohner von Seniorenheimen mit dem Virus infiziert wurden, unter anderem in den Residenzen Son Tugores, Mater und Sant Miguel. Drei der Bewohner sine verstorben, der Großteil der übrigen Infizierten wird im Krankenhaus behandelt.

 

Alle Kirchen auf den Balearen geschlossen
Das Bistum Mallorca hat jetzt auch alle Kirchen und Kapellen auf den Balearen geschlossen. Diese durften bislang nämlich noch offen haben. Allerdings wolle man auf Nummer sicher gehen und überall Menschenansammlungen vermeiden, heißt es von Seiten des Bischofs Sebastiá Taltavull. Kirchliche Einrichtungen und Hilfsdienste seien aber nach wie vor im Dienst.
Auch die Kathedrale in Palma ist geschlossen. Um die Arbeit des medizinischen Personals auf Mallorca und im ganzen Land zu würdigen, läuten die Glocken der Kathedrale aber weiter, heißt es.

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Sonntag 22.03.2020

Der Alarmzustand in Spanien wird um 15 Tage verlängert
Die Entscheidung bedeutet, dass auch die Ausgangssperre noch mindestens bis nach Ostern gilt.
Das hat Ministerpräsident Pedro Sánchez heute Morgen bekannt gegeben.
Der Regierungschef informierte die Minister der Autonomen Regionen in einer Videokonferenz über die Verlängerung, heißt es. Die Maßnahme muss nur noch vom Parlament genehmigt werden.

 

Zahl der Corona-Todesopfer auf den Balearen gestiegen
Auf Mallorca sind vier weitere Coronavirus-Infizierte gestorben. Die Zahl der positiv getesteten Todesopfer steigt somit auf acht. Laut einer Pressemitteilung der Balearenregierung einer der Verstorbenen erst 20 Jahre alt, die übrigen über 80. Wie auch die ersten vier Corona-Toten der Balearen hatten sie schwere Vorerkrankungen.
Die Zahl der positiv getesteten Personen auf Mallorca und den Nachbarinseln liegt aktuell bei über 330. Die Dunkelziffer soll aber deutlich höher liegen.

 

TV-Ansprache von Pedro Sánchez
In einer Fernsehansprache hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez am samstag Abend (21.03) die Bürger auf die kommenden Wochen und Monate vorbereitet.
Das schlimmste sei noch nicht überstanden, die härteste Welle komme noch auf uns zu, sagte er.
Die Pandemie werde ganz Spanien auf eine harte Probe stellen, sowohl moralisch als auch wirtschaftlich, so Sánchez weiter. Er fand aber auch beruhigende Worte und erklärte, dass der Staat vorbereitet sei.
In Spanien sollen mittlerweile bereits mehr als 25.000 Personen am Coronavirus erkrankt sein. Über 1.300 Menschen sind schon daran gestorben.

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Samstag 21.03.2020 

Entscheidung für Verlängerung des Alarmzustandes in der nächsten Woche 
Die Zentralregierung in Madrid entscheidet in der kommenden Woche, ob der Alarmzustand in Spanien verlängert wird. Zunächst warte man noch auf aktuelle Auswertungen der Lage. Wie lange der Alarmzustand dann noch einmal verlängert werden soll, ist aber noch unklar. Nur eine sehr drastische Verbesserung der Zahl der Betroffenen, die als unwahrscheinlich angesehen wird, könnte eine Verlängerung des Alarmzustandes in Frage stellen. Seit vergangenem Sonntag gilt spanienweit die Ausgangssperre. Personen sollen das Haus nur verlassen, um notwendige Erledigungen, Einkäufe oder Arztbesuche zu erledigen.

 

Flüge innerhalb der Baleareninseln gewährleistet 
Flugverbindungen zwischen den Baleareninseln werden weiterhin durchgeführt. Das hat das Ministerium für Verkehr mitgeteilt und erteilte per Express-Vertrag die Zuweisung. Durchgeführt werden die Flüge zwischen Mallorca, Ibiza und Menorca mit der Fluggesellschaft Air Europa. Man wolle vor allem vermeiden, dass die Nachbarinseln abgeschottet werden. So wird es täglich einen Hin- und Rückflug zwischen Palma und Maó und Palma und Ibiza geben. Die Flüge vom Festland auf die Balearen sind ebenfalls auf ein Minimum reduziert. Der Luftraum ist fast vollständig geschlossen, bis auf einige Ausnahmen: ärztliche Behandlungen, Arbeit, Ausfliegen von Touristen und die Rückkehr von Residenten.

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Freitag 20.03.2020

Hotels müssen in den kommenden sieben Tagen schließen 
Auf den Balearen sollen alle Hotelanlagen noch vor dem 26. März schließen. Demnach hat das Gesundheitsministerium eine Verordnung erlassen, die die Zwangsschließung von Hotels, Fremdenverkehrseinrichtungen, Campingplätzen, Wohnwagenparks und Kurzzeitunterkünften in den kommenden sieben Tagen beschließt. Einige Hotelgäste waren seit Beginn des Ausnahmezustandes noch vorläufig in den Hotels untergebracht. Neue Gäste dürfen seit des landesweiten Hausarrestes nicht mehr aufgenommen werden.

 

TUI und TUI Fly pausieren bis Ende April
Der Reiseveranstalter TUI und die Fluggesellschaft TUI Fly pausieren bis zum 23. April mit ihrem Reise-und Flugprogramm. Das hat der Konzern jetzt online bekannt gegeben. Betroffen sind auch Flüge zu den Baleareninseln. Alle Reisenden, die bis zu diesem Zeitraum Buchungen haben, werden schriftlich kontaktiert. Laut Angaben des Konzerns, werden Flugreisen, die in diesen Zeitraum stattfinden, storniert und der Flugpreis, sowie gezahlte Gebühren und Zusatzleistungen, automatisch erstattet.

 

Nur eine Person im Auto - Auch bei Taxifahrten darf nur eine Person befördert werden
Da es in den vergangenen Tagen immer wieder zu Verstößen kam, stellen die Behörden auf Mallorca noch einmal klar: Bis auf den Fahrer, sind im Auto keine weiteren Beifahrer gestattet.
Nur in absoluten Notfällen dürfen Personen im Privatfahrzeug befördert werden, also zum Beispiel, wenn man Kinder oder Ältere zum Arzt fahren muss. Auch bei Menschen mit Behinderungen machen die Behörden eine Ausnahme. In Taxen dürfen ab sofort nur eine Person transportiert werden.  Minderjährige dürfen allerdings  in Begleitung von einer erwachsenen Person reisen. Auch bei körperlich beeinträchtigten Personen, gilt eine Sonderreglung. 
Ansonsten muss diese Regelung in jedem Fall eingehalten werden. Bei Nicht-Beachtung drohen Strafen zwischen 300 und 1.000 Euro.
Die Regelung gilt während der gesamten Zeit des Hausarrestes in Spanien.

 

Notfall-Nummer 061 nicht mehr verwenden
Ab sofort soll die Notfallnummer 061 nicht mehr bei Coronavirus-Verdachtsfällen gewählt werden.
Grund: Die Nummer soll wieder als reguläre Notfallnummer für beispielsweise Verkehrsunfälle oder
andere medizinische Notfälle verwendet werden. Seit Beginn der Corona-Krise geht bei der 061 ein Vielfaches der sonst üblichen Anrufe ein. Im Schnitt klingelt in der Zentrale pro Tag 14.000-mal das Telefon. Vor der Krise waren es ca. 1600 Anrufe täglich.
Für Coronatests und andere Fragen zum Virus soll man auf den Balearen nun die Nummern 902-079079 oder 971-437079 wählen.

 

Verstärkte Kontrollen am Wochenende
Auf Mallorca kontrolliert die Guardia Civil dieses Wochenende verstärkt Landstraßen und Eingänge zu Ortschaften. Ziel der verstärkten Kontrollen, sind unnötige Reisen und Besuche in anderen Haushalten aufgrund der Ausgangssperre einzudämmen. Laut Angaben der Regierungsdelegation positionieren sich die Beamten der Guardia Civil an strategischen Punkten, wie zum Beispiel an Kreisverkehren und an Zugängen zu diversen Orten. Vermehrte Kontrollen sind für das gesamte Wochenende vorgesehen.

 

Einkommenssteuererklärung trotz Coronavirus
Trotz Corona-Krise beginnt auf Mallorca die Frist zur Abgabe der Einkommenssteuererklärung am 1. April.
Dann ist bis zum 30. Juni Zeit, um die Steuererklärung für 2019 beim Finanzamt einzureichen.
Verpflichtet dazu ist jeder Arbeitnehmer mit einem jährlichen Einkommen von mehr als 22.000 Euro bei einem einzigen Arbeitgeber und von mehr als 12.643 Euro bei mehreren Arbeitgebern. Für alle anderen ist die Steuererklärung freiwillig.
Sie kann auch in diesem Jahr unter anderem wieder über das Smartphone abgegeben werden, über die Applikation „Agencia Tributaria“. Seit letzten Jahr können in Spanien auch Kosten für Kinderkrippen steuerlich abgesetzt werden - und zwar bis zu einer Höhe von 1.000 Euro.

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Donnerstag 19.3.2020

Strenge Gesundheitskontrolle bei der Ankunft auf Mallorca
Die wenigen Reisenden, die jetzt noch an Mallorcas Flughafen Son Sant Joan ankommen, müssen sich bei ihrer Ankunft einer Gesundheitskontrolle unterziehen. Sie werden dazu befragt, wo sie herkommen und wie sie sich fühlen - und bei ihnen wird Fieber gemessen.
Die Menschen, die jetzt noch mit dem Flieger hier ankommen, sind fast ausschließlich Inselbewohner, die nach Hause zurückkommen. Und die, die wegfliegen, sind Touristen, die in ihre Heimatländer gebracht werden.
Ansonsten ist der Flugverkehr lahmgelegt.
Gleiches gilt auch für Mallorcas Hafen. Für die LKW-Fahrer, die mit der Fähre kommen, gelten strenge Bedingungen. Auf ihrer Überfahrt auf die Insel dürfen sie sich zum Beispiel nur in Einzelkabinen aufhalten.

 

Vorrang für ältere Menschen im Supermarkt
Da ältere Menschen bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus besonders gefährdet sind, sollen sie jetzt besser geschützt werden. Um das Ansteckungsrisiko für sie zu verringern, gibt es ab sofort in den Supermärkten von El Corte Inglés auf Mallorca spezielle Kassen für Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Sie sollen bevorzugt behandelt werden, damit sie ihren Einkauf so schnell wie möglich erledigen können, heißt es von Seiten des Unternehmens.
So haben ältere Menschen im Hipercor sowie im Supermarkt des El Corte Inglés zum Beispiel von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr einen Sonderzugang. In den Supercor-Filialen gilt das gleiche von 9:00 Uhr bis 10:00 Uhr.

 

Auch leichte Coronavirus-Verdachtsfälle sollen getestet werden 
Noch ab dieser Woche sollen in Spanien - und somit auch auf Mallorca - auch leichte Coronavirus-Verdachtsfälle getestet werden. Das zumindest hat das spanische Gesundheitsministerium bekannt gegeben.
Auf diese Weise soll die Ausbreitung des Virus weiter eingedämmt werden.
Momentan werden nur Patienten getestet, die sehr starke Beschwerden haben, also zum Beispiel Menschen, deren Atemprobleme so schlimm sind, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Das aktuelle Protokoll sieht außerdem vor, dass medizinisches Personal sowie Angestellte in sozialen Einrichtungen regelmäßig getestet werden.

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Mittwoch 18.3.2020

Condor organisiert Sonderflüge nach Deutschland
Die deutsche Fluggesellschaft Condor organisiert Sonderflüge nach Deutschland. Wer sich aktuell noch im Ausland befindet und wegen Corona-Krise und Flugstreichungen nicht weiß, wie er nach Hause kommen soll, der kann sich über ein bereitgestelltes Online Formular bei der Airline melden. Dort können Reisende unter anderem ihren aktuellen Aufenthaltsort und ihren Wunschflughafen in Deutschland angeben. In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt versucht Condor dann so schnell wie möglich einen Rückflug zu organisieren.
Den aktuellen Rückflugplan für die nächsten 72 Stunden finden Sie unter www.condor.com.

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Dienstag 17.3.2020

Zweiter Corona-Toter auf Mallorca
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus gab es auf Mallorca jetzt den zweiten Todesfall.
Es handelt sich um einen etwa 60 Jahre alten schwer kranken Krebs-Patienten. Er hatte Mallorcas Großklinikum Son Espases am Wochenende mit typischen Symptomen aufgesucht und war dort positiv getestet worden.
Sein Körper war zu schwach, um das Virus zu besiegen, so die Ärzte.
Letzte Woche gab es auf Mallorca die erste Corona-Tote, auch sie hatte Vorerkrankungen.
Mittlerweile sind auf den Balearen über 90 Personen mit dem Virus infiziert.
Menschen, die vermuten, dass die erkrankt sind, sollen weiterhin die Notfallnummer 061 wählen.

 

Spanien beschließt Rettungspaket
Spanien hat ein gigantisches Rettungspaket in Höhe von 200 Milliarden Euro beschlossen, das entspricht 20 Prozent des spanischen Bruttoinlandsproduktes. So sollen die Folgen der Coronavirus-Krise abgefedert werden. Das hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez in einer Pressekonferenz mitgeteilt.
Es handelt sich das größte Hilfspaket aller europäischen Staaten. Es umfasst direkte Finanzhilfen, Kreditbürgschaften und Erleichterungen bei den Hypothekenzahlungen: Es heißt zum Beispiel, dass Beschäftigte, die von der Krise betroffen sind, ihre Hypothekenzahlungen aussetzen könnten. Außerdem soll es mehr als 600 Millionen Euro für ältere und gefährdete Personen geben.

 

Die Balearen schotten sich ab
Mallorca und die Nachbarinseln schotten sich ab und schließen den Luftraum. Wie Balearenpräsidentin Francina Armengol jetzt erklärt hat, sind sämtliche Passagierflüge bis auf weiteres verboten.
Nur noch ganz wenige Verbindungen bleiben bestehen, darunter zum Beispiel ein Flug pro Airline, Tag und Richtung auf den Strecken zwischen Palma und Madrid, Barcelona sowie Valencia. Die Ausnahmen hierbei sind medizinische Notfälle und Heimhol-Aktionen: Das heißt, dass Inselbewohner, die derzeit auf dem Festland sind, auf die Balearen zurückgeflogen werden. Der Warentransport ist von dieser Regelung nicht betroffen und bleibt somit uneingeschränkt bestehen, so Armengol.
Neben dem Luftraum wird auch der Seeweg dicht gemacht. Nur noch LKW-Fahrer, die Waren auf die Inseln bringen, dürfen von den Fähren.

 

25.000 Urlauber auf Mallorca 
Momentan befinden sich noch etwa 25.000 ausländische Urlauber auf Mallorca und den Nachbarinseln. Balearenpräsidentin Francina Armengol fordert, diese so schnell wie möglich auszufliegen.
Da einige Airlines ihre Flüge stornieren, gibt es derzeit Sonderflüge. Allein gestern hoben 25 speziell eingesetzte Maschinen hier ab, um Urlauber in ihre Heimatländer zu bringen, die meisten nach England und Deutschland.
Die Maßnahme, dass Spanien die Grenzen auf dem Landweg geschlossen hat, geht der Balearenregierung noch nicht weit genug. Sie fordert von Madrid, Mallorca komplett abzuschotten, also auch für Flieger und Schiffe.

 

Laudamotion stellt den Flugbetrieb ein
Die Fluggesellschaft Laudamotion stellt mit sofortiger Wirkung den kompletten Flugbetrieb ein. Voraussichtlich bis zum 8. April führt die Airline keine regulären Flüge durch.
Wie das Unternehmen auf seiner Homepage erklärt, wurden bzw. werden betroffene Kunden per E-Mail kontaktiert. Sie können umbuchen oder ihr Geld zurückfordern.
Mutterkonzern Ryanair hingegen plant, ein Fünftel seiner Flüge durchzuführen.

 

Spanien macht seine Grenzen dicht
Spanien schottet sich ab. Zur Bekämpfung der Corona-Krise hat das Land die Grenzen dicht gemacht. So wurden an allen Grenzübergängen die Kontrollen wiedereingeführt. Die Maßnahme soll für die Dauer des Alarmzustandes gelten.
Weiterhin ins Land gelassen werden Spanier, Ausländer, die in Spanien wohnen und das diplomatische Personal.
Der Warentransport sei aber laut spanischem Innenministerium nicht betroffen.
Die Abschottung Spaniens findet nur auf dem Landweg statt, Flugzeuge dürfen weiterhin rein und raus. Allerdings haben bereits viele Airlines ihre Reisen abgesagt, das gilt natürlich auch für Mallorca-Flüge.

 

Hotels auf Mallorca könnten zu Krankenhäusern werden
Hoteliers auf den Balearen bieten der Regierung an, ihre Hotels in provisorische Krankenhäuser verwandeln zu lassen.
Dazu gehört zum Beispiel Garden Hotels: Die Kette will das Garden Holiday Village an der Playa de Muro zur Verfügung stellen. Das Hotel befindet sich ganz in der Nähe des Hospital General in Muro und hat rund 130 Betten.
Wie Unternehmensleiter Gabriel Llobera vorgeschlagen hat, könnte man so eben auch Corona-Kranke im Norden der Insel behandeln, zum
Beispiel falls die Betten im örtlichen Krankenhaus nicht mehr ausreichen sollten.
Neben Garden Hotels haben unter anderem auch Meliá Hotels International, Riu und Artiem Hotels der Balearenregierung ihre Unterstützung im Kampf gegen das Coronavirus zugesichert.

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Montag 16.3.2020

Der zweiwöchige Alarmzustand in Spanien wird wahrscheinlich verlängert
Das hat Spaniens Verkehrsminister José Luis Ábalos jetzt bekannt gegeben.
Er erklärte, dass sogar noch härtere Schritte denkbar seien und dass man alles tun werde, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Konkrete Maßnahmen gebe es aber noch nicht, so Ábalos, das hänge alles davon ab, wie sich die Situation in den nächsten beiden Wochen entwickelt.
In Spanien sind mittlerweile rund 8.000 Menschen mit dem Virus infiziert, auf den Balearen ist die Zahl bereits auf über 70 angestiegen.

 

Mercadona begrenzt Anzahl an Kunden
Mercadona kontrolliert ab sofort, wie viele Menschen sich gleichzeitig im Supermarkt befinden. Das hat das spanische Unternehmen jetzt bekannt gegeben.
Es gibt dafür keine einheitliche Regelung, sondern die maximal erlaubte Personenzahl wird je nach Größe der jeweiligen Filiale festgelegt. Das Sicherheitspersonal der Supermärkte kontrolliert das Ganze.
Gleichzeitig sind die Kunden dazu aufgerufen, einen Mindestabstand von einem Meter zu anderen Personen einzuhalten, das gilt auch für das Warten an den Kassen.
Laut Angaben des Unternehmens bräuchten sich Kunden keine Sorgen machen: Die Mercadona-Filialen würden auch weiterhin mit Produkten beliefert werden, eine Versorgung sei also garantiert.
Was derzeit nicht geht, ist, Artikel zurückzubringen und umzutauschen.

 

Reisende aus Gefahrenzonen sollen sich freiwillig isolieren
Für Einreisende, die aus Corona-Krisengebieten wie Madrid oder Nord-Italien kommen, sollen sich nun bei Einreise nach Mallorca in eine freiwillige Quarantäne begeben. Das hat der Vorsitzende des Anti-Corona-Komitees der Balearen-Regierung, Francesc Albertí, gestern bekannt gegeben.
Besonders gelte das für Studentengruppen, die erst vor kurzem aus der spanischen Hauptstadt auf die Insel gekommen sind. Die jungen Menschen sollen vor allem bei Kontakt mit ihren Großeltern vorsichtig sein.
Albertí erklärte außerdem, dass mittlerweile die Zahl der Mitarbeiter für Anrufe unter der Notfallnummer 061 aufgestockt worden.

 

Harte Strafen bei Verstößen gegen Ausgangssperre
Seit heute gilt auf den Balearen offiziell die sogenannte Ausgangssperre.  Die Sicherheitskräfte können bei Verstößen gegen diese Maßnahme drastische Strafen verhängen. Dazu berechtigt sie das sogenannte "Ley mordaza". Das umstrittene Gesetz wurde 2015 verabschiedet und ermöglicht Polizei und Militär in Ausnahmesituationen streng durchzugreifen. So können Geldstrafen von 601 bis 30.000 Euro angeordnet werden. Auch wer sich den behördlichen Anweisungen widersetzt oder falsche Angaben macht, kann bestraft werden. Artikel 556 des spanischen Strafgesetzes sieht außerdem eine Gefängnisstrafe von drei Monaten bis zu einem Jahr für Widerstand gegen die Staatsgewalt vor.

 

Fluggesellschaften bieten Sonderflüge an 
Viele Flüge wurden in den letzten Tagen gestrichen und demnach sitzen einige Mallorca-Urlauber fest. Einige Fluggesellschaften bieten deshalb Sonderflüge an, die die Passagiere nach Hause bringen sollen. Unter anderem EasyJet und Eurowings. Die Extra-Flugtermine sind vor allem bis zum 19.3. 

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Sonntag 15.03.2020

Ausgangssperre und Alarmzustand
Wegen des sich ausbreitendem Coronavirus, wird ab sofort die Bewegungsfreiheit auf den Balearen stark eingeschränkt. Die offizielle Ausgangssperre gilt ab Montagmorgen  8 Uhr. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte aber bereits  gestern Abend den Notstand ausgerufen. Es soll aber ab  sofort  nur noch das Haus verlassen werden, um notwendigste Dinge zu erledigen: zum Beispiel Lebensmittel einzukaufen, Bedürftige zu pflegen oder zur Arbeit zu gehen. Alle Restaurants, Bar und Hotels müssen vorerst schließen. Es bleiben nur noch wenige Geschäfte, wie Lebensmittelläden, Apotheken, oder  Reinigungen, geöffnet. Bei Nicht-Einhaltung der Ausgangssperre, kann es zu Geldstrafen kommen. Ebenso soll der öffentliche Nahverkehr stark eingeschränkt werden. Es ist das zweite Mal in der spanischen Geschichte, dass ein Präsident den Alarmzustand ausruft. Zuletzt passierte dies 2010, als die Fluglotsen im ganzen Land streikten.

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Samstag 14.03.2020

Semana Santa auf Mallorca abgesagt
Die Osterwoche „Semana Santa“ auf Mallorca fällt wegen der Coronavirus-Krise ins Wasser.
Das hat das Rathaus von Palma entschieden. Alle mit der Semana Santa verbundenen Veranstaltungen sind daher vorzeitig abgesagt worden.
Dazu gehören vor allem die vielen Prozessionen, die zwischen dem Palmsonntag (5. April) und Karfreitag (10. April) stattfinden.
Weiter wird es während der Osterwoche keine Gottesdienste auf Mallorca geben.

 

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Freitag 13.03.2020

Balearenpräsidentin fordert Einreise auf die Balearen zu beschränken
Es ergibt keinen Sinn, die Anwohner dazu aufzufordern, zu Hause zu bleiben, solange Flugzeuge aus Risikogebieten wie Madrid oder dem Baskenland einreisen. Das sind die Worte der Balearenpräsidentin Francina Armengol.
Diese fordert jetzt den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez dazu auf, die Einreise auf die Balearen zu beschränken. Diskotheken, Bars, Spielplätze und Fitnessstudios auf den Inseln wurden gestern für mindestens zwei Wochen geschlossen.

 

Pedro Sánchez ruft Alarmzustand für Spanien aus
Uns erwarten ganz harte Wochen, aber wir werden das Virus besiegen, so der Ministerpräsident.
Es handelt sich dabei um die erste von drei Alarmstufen, welche Maßnahmen jetzt ergriffen werden soll Samstag (14.03) besprochen werden.  Der Alarmzustand gilt zunächst für einen Zeitraum von 15 Tagen.
Es ist erst das zweite Mal in der Geschichte der spanischen Demokratie, dass so ein Alarmzustand ausgerufen wird - das erste Mal war im Dezember 2010, als die Fluglotsen landesweit streikten.

 

AIDA Cruises stellt kompletten Schiffsverkehr ein
AIDA Cruises stellt den kompletten Schiffsverkehr ein und unterbricht die Reisesaison vorerst bis Anfang April.
Schiffe, die momentan noch unterwegs sind, beenden ihre Fahrten in den kommenden Tagen an geeigneten Standorten, von denen die Passagiere nach Hause gebracht werden können, so ein AIDA-Sprecher am Freitag (13.3.).
"Als Reiseveranstalter und Arbeitgeber tragen wir eine große Verantwortung gegenüber unseren Gästen und Crewmitlgiedern", so der Sprecher weiter.
Reisende, die bereits eine Reise in dem betroffenen Zeitraum gebucht haben, sollten sich an AIDA Cruises wenden.
Alle Infos dazu finden Sie hier
Generell gilt für Mallorca sowie für alle anderen spanischen Häfen, dass bis zum 26. März keine Kreuzfahrtschiffe anlegen dürfen.

 

Bars, Restaurants und Geschäfte mit über 300 Plätzen auf den Balearen müssen schließen
Das hat die Balearenregierung jetzt entschieden. Es handelt sich laut Balearen Präsidentin Francina Armengol um eine weitere Maßnahme, die verhindern soll, dass das Coronavirus sich ausbreitet. Betroffen sind alle Lokale, mit über 300 Gästen oder Kunden. Außerdem sollen Restaurants und Bars ihre Tische um ein Drittel reduzieren. 
Armengol hat allen Bürgern empfohlen, in den nächsten Tagen zu Hause zu bleiben und das Haus, nur wenn nötig zu verlassen. Auf den Balearen gibt es seit Freitag (13.03) 26 bestätigte Fälle.

 

Abgesagte Events wegen des Coronavirus
Aus Sicherheitsgründen werden auf Mallorca jetzt nach und nach Events gecancelt.
Nach der Absage der Fira del Fang in Marratxí soll jetzt auch Mallorcas größte Frühlingsmesse Fira del Ram die Türen schließen. Das berichtet die Tageszeitung Ultima Hora.
Außerdem wird derzeit der Großteil der Wochenmärkte auf der Insel abgesagt.
Das Rathaus in Palma berät derzeit darüber, ob auch die Discotheken auf der Insel an diesem Wochenende schließen müssen.


Coronavirus - spanische Regierung verbietet das Anlegen von Kreuzfahrtschiffen
Bis zum 26. März dürfen an spanischen Häfen keine Kreuzfahrtschiffe mehr anlegen.
Das hat die Zentralregierung in Madrid jetzt beschlossen. Damit reagiert die Regierung auf die Forderung aus Palma, die Häfen vorübergehend zu schließen. In Mallorcas Inselhauptstadt hatten in den letzten Tagen noch zwei Kreuzfahrtschiffe aus Italien angelegt und das, obwohl zwischen beiden Ländern aufgrund des Coronavirus ein Flugverbot gilt. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Passagiere, die derzeit an Bord von Kreuzfahrschiffen sind, können ihre Reise abbrechen und die Schiffe noch bis Sonntag verlassen.

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Donnerstag, 12.03.2020

Schulen auf Mallorca werden geschlossen
Zuvor wurde diese Maßnahme noch ausgeschlossen, Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte dann aber allen autonomen Regionen empfohlen, die Schulen zu schließen, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Ebenfalls betroffen ist auch die Balearen-Universität.
Los geht es am Montag, bisher ist von zwei Wochen die Rede.

 

Spielabsage FC Barcelona – Real Mallorca
Aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus ist die Partie zwischen Real Mallorca und dem FC Barcelona am kommenden Samstag abgesagt worden. 
Das haben die beiden Vereine jetzt offiziell bestätigt.
Laut dem spanischen Fußballverband handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme

 

Erster Coronavirus-Toter auf Mallorca
Auf Mallorca hat es jetzt im Zusammenhang mit dem Coronavirus den ersten Todesfall gegeben. In der Nacht auf den 12.02.2020 verstarb eine 59-jährige Frau im Krankenhaus Son Espases in Palma.
Wie es in einer Pressemitteilung der Landesregierung heißt, soll sie bereits an einer Vorerkrankung gelitten haben.
Das balearische Gesundheitsministerium verweist aktuell darauf, dass sich betroffene Patienten zunächst an die Telefonnummer 061 wenden sollen. Die Gesundheitszentren auf den Balearen sollen ab Montag, dem 16.3.2020  nur noch Notfälle behandeln.

 

 

Podcast: Mallorca Aktuell