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Coronavirus-News Archiv - April

Coronavirus-News Archiv - April

Erstellt am: 2020-05-19 12:12:00 Uhr
Coronavirus-News Archiv - April

Wann hat sich das Coronavirus auf Mallorca ausgebreitet? Wie hat sich die Situation im Laufe der vergangenen Wochen entwickelt?
Hier die Entwicklungen der Coronavirus-Krise auf Mallorca!
April

 

Mittwoch, 29.04.20

Vier Phasen – Schrittweise den Alltag wieder hochfahren
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat sich  in einer erneuten TV-Ansprache an das Volk gewendet. Der Alarmzustand soll noch einmal um weitere 15 Tage verlängert werden, allerdings wird es bereits in den kommenden Wochen deutliche Lockerungen geben

Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:

-              Es wird in Spanien vier Übergangsphasen geben, die jeweils mindestens zwei Wochen andauern werden,  Ende Juni soll dann in ganz Spanien die sogenannte „neue Normalität“ einkehren. Das heißt, dass dann weitgehend Normalität herrschen soll, allerdings weiter unter strengen Hygienemaßnahmen

-              Ab dem 2. Mai soll es den Menschen im ganzen Land erlaubt sein, zusammen mit den Personen, mit denen sie in einem Haushalt leben, Sport im Freien zu machen und spazieren zu gehen

-              Die Balearen und die Kanaren sollen jeweils früher in die unterschiedlichen Phasen eintreten, als der Rest des Landes, insofern es die Situation zulässt

-              Am 4. Mai beginnt in Spanien Phase Null; Formentera (Balearen) und die Inseln La Gomera, El Hierro und La Graciosa (Kanaren) gehen direkt über in Phase eins

-              Am 11. Mai beginnt für ganz Spanien Phase eins

-             Eine Maskenpflicht soll es nicht geben, aber es wird dazu geraten, eine Maske zu tragen

-             Schulen öffnen regulär erst im September, Ausnahme ist Förderunterricht in einigen Klassenzimmern

-            Reisen sei während der unterschiedlichen Phasen noch nicht möglich

Was bedeuten die unterschiedlichen Phasen:

PHASE 0: Erste vorsichtige Lockerungen

PHASE 1: Der Handel darf unter strengen Sicherheitsmaßnahmen wiedereröffnen (außer Shopping Zentren), auch Restaurants dürfen dann ihre Terrassen mit 30 Prozent der üblichen Belegung wieder aufmachen, auch die ersten Hotels dürfen öffnen (Gemeinschaftsbereiche bleiben geschlossen) 

PHASE 2: Die Innenbereiche von Restaurants dürfen mit einer Belegung von 30 Prozent wiedereröffnen, auch die ersten Kinos und Theater öffnen, für Open Air Events gilt eine maximale Personenanzahl von 400 draußen, in Innenräumen dürfen Events nur mit 30 Personen ausgetragen werden

PHASE 3: Das ist die sogenannte „neue Normalität“. Die Regeln im Restaurantbereich werden noch einmal gelockert und die ersten Reisen werden wieder gestattet (Details stehen noch nicht fest)

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Sonntag, 26.04.20

Ausgangssperre – Spaziergänge und Sport im Freien sollen ab 2.Mai möglich sein
Spaziergänge und Sport im Freien – das soll ab dem 2. Mai in Spanien wieder möglich sein. Das hat Premierminister Pedro Sánchez gestern in einer Fernsehansprache mitgeteilt.
Welche genauen Vorschriften dann gelten, soll in den kommenden Tagen noch besprochen werden, sollte sich der Verlauf der Corona-Pandemie weiter abschwächen, werden die Regeln der Ausgangssperre nach und nach gelockert, so der Minister. Die Exit-Strategie werde  laut Sánchez "graduell" und "asymmetrisch" verlaufen und zu jedem Zeitpunkt angepasst werden. Am kommenden Dienstag soll ein Plan für den gesamten Monat Mai vorgelegt werden, offiziell gilt der Alarmzustand in Spanien noch bis zum 9. Mai.

Lockerungen der Ausgangssperre - Kinder dürfen auf die Straße
Nach sechs Wochen Hausarrest dürfen die Kinder in Spanien ab heute wieder vor die Tür.
Erlaubt sind ab sofort kurze Spaziergänge.
Das heißt: Kinder unter 14 Jahren dürfen zwischen 9:00 Uhr und 21:00 Uhr in Begleitung eines Erwachsenen maximal eine Stunde vor die Tür. Die Entfernung von zuhause darf höchstens einen Kilometer betragen, die Kinder dürfen beispielsweise einen Roller mit rausnehmen. Verboten ist hingegen, dass sie mit anderen Kindern oder deren Spielzeug spielen. Wichtig ist, dass weiterhin nur ein Erwachsener vor die Tür darf, mit maximal drei in seinem Haushalt lebenden Kindern.
Die Stadtverwaltung von Palma hat mitgeteilt, dass die Spaziergänge auch an Stränden und Parks möglich sind, sofern diese nicht abgesperrt sind.
Kinder und Jugendliche ab 14 Jahre dürfen weiterhin keine Spaziergänge unternehmen, aber allein einkaufen gehen.

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Samstag, 25.05.20

Rückkehr zur Normalität wird in ganz kleinen Schritten erfolgen
Die Rückkehr zur Normalität wird lange dauern und streng geregelt sein. Laut Balearenregierung müssten sich die Bürger auf ganz kleine Schritte in Richtung „normales Leben“ einstellen.
Noch ist unklar, wie das in der Praxis konkret aussehen wird. Aber es gilt als wahrscheinlich, dass in der ersten Phase zunächst kleine Spaziergänge und Sport im Freien erlaubt werden, dann nach und nach Aktivitäten, in die mehr Menschen involviert sind. Es sei auch vorstellbar, dass die verschiedenen Altersstufen zu unterschiedlichen Zeiten nach draußen dürfen, heißt es.In Phase zwei könnten Schulen, Lokale und Geschäfte wieder aufmachen und zum Schluss - in Phase drei - sollen die Häfen und Flughäfen wiedereröffnen.
Was uns noch lange begleiten wird, so die Behörden, ist die Sache mit dem Mindestabstand, den Atemmasken und dem Hände desinfizieren.

Freitag, 24.04.20

Jetzt aber wirklich - das sind die Lockerungen für Kinder
Nach sechs Wochen Hausarrest dürfen ab Sonntag in Spanien die Kinder wieder vor die Tür. Es wurde viel darüber spekuliert, wie diese „kurzen Spaziergänge“ aussehen, und die angekündigten Regeln wurden mehrmals abgeändert.
Gestern hat Spaniens Sozialminister Pablo Iglesias die Bedingungen endgültig bekannt gegeben: Kinder unter 14 Jahre dürfen zwischen 9:00 Uhr und 21:00 Uhr in Begleitung eines Erwachsenen maximal eine Stunde vor die Tür. Es wird darauf hingewiesen, dass Stoßzeiten vermieden werden sollen, um den Kontakt zu anderen zu minimieren. Auf keinen Fall dürfen die Kinder mit anderen Kindern oder deren Spielzeug spielen, aber sie dürfen zum Beispiel Roller mit rausnehmen. Wichtig ist, dass weiterhin nur ein Erwachsener vor die Tür darf, mit maximal drei in seinem Haushalt lebenden Kindern. Dabei darf man sich maximal einen Kilometer von Zuhause wegbewegen.
Kinder und Jugendliche ab 14 Jahre dürfen weiterhin keine Spaziergänge unternehmen, aber allein Einkaufen gehen.


2.400 Haushalte auf den Balearen werden getestet
Damit ein realistisches Bild von der Corona-Ausbreitung auf den Balearen erstellt werden kann, sollen ab Montag 2.400 ausgewählte Haushalte auf den Inseln getestet und mehrere Wochen lang überprüft werden.
Initiiert wird die Aktion von der Zentralregierung in Madrid und die Teilnehmer wurden vom Nationalen Statistikamt ausgewählt. Die Behörden betonen dabei, dass die Probanden nicht gezwungen werden, sondern sich auch weigern dürfen, an der Studie teilzunehmen.
Getestet wird drei Mal im Abstand von jeweils drei Wochen. So soll vor allem der Verlauf der Krankheit genaustens beobachtet werden. Dabei werden sogenannte Seroprävalenz-Tests durchgeführt, bei der unter anderem die Antikörper im Blut überprüft werden.

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Donnerstag, 23.04.20

In der zweiten Mai-Hälfte wird alles besser
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat gestern in einer Ansprache Hoffnung gemacht, dass es ab der zweiten Mai-Hälfte deutlich lockerer zugehen wird, als momentan.
Die kritischste Zeit der Corona-Pandemie sei jetzt zwar überstanden, aber man müsse weiterhin extrem vorsichtig sein und die Entwicklung genau beobachten, so Sánchez.
Wie bereits am Wochenende angekündigt, wurden gestern eine weitere Verlängerung des Alarmzustandes und der Ausgangssperre offiziell vom Ministerrat abgesegnet. Der Alarmzustand in Spanien gilt bis 9. Mai. Einzige Lockerung ab diesem Sonntag: Kinder bis 14 Jahre dürfen mit ihren Eltern vor die Tür. Hier gilt: Ein Erwachsener darf mit maximal drei Kindern raus, dabei darf man sich höchstens einen Kilometer von Zuhause wegbewegen.

 

18.000 medizinische Angestellte auf den Balearen werden gestestet
Jetzt wird getestet. Auf den Balearen wurde nun damit begonnen, die Angestellten im öffentlichen Gesundheitswesen systematisch auf das Coronavirus zu testen. Ziel ist es, Tests bei allen 18.000 Beschäftigen durchzuführen.
Zum Einsatz kommen dabei zum einen die klassischen PCR-Tests, zum anderen aber auch die Antikörper-Tests. So soll ermittelt werden, wer sich trotz strenger Hygienemaßnahmen und Schutzkleidung mit dem Virus infiziert hat und wer die Krankheit bereits überstanden hat und immun dagegen ist.
In den vergangenen Wochen kamen immer wieder Frachtflugzeuge aus China nach Mallorca, die mehrere Tonnen Schutzmaterial und Corona-Tests an Bord hatten.

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Mittwoch, 22.04.20

Kinder bis 14 dürfen bald kurze Spaziergänge unternehmen
Ab Sonntag dürfen in Spanien Kinder, die jünger als 14 Jahre alt sind, mit einem Erziehungsberechtigten kurze Spaziergänge unternehmen. Das hat Gesundheitsminister Salvador Illa gestern Abend bekannt gegeben.
Die Zentralregierung in Madrid hat mit dieser Ankündigung auf die große Kritik reagiert, die es zuvor gehagelt hatte: Denn ursprünglich war geplant, dass Kinder ihre Eltern ausschließlich zum Supermarkt, zur Apotheke oder zur Bank begleiten dürfen. Nach Empfehlungen der Mediziner sowie großer Kritik von Seiten der Bürger, wurde die Ausnahmeregelung nun aber doch erweitert.
Details – zum Beispiel die Dauer der Spaziergänge – stehen noch immer nicht fest, werden aber derzeit ausgearbeitet, heißt es.

 

Über 1.000 Corona-Geheilte auf den Balearen
Über 1.000 Menschen auf den Balearen, die am Coronavirus erkrankt waren, gelten als bereits geheilt. Das hat Javier Arranz, der Sprecher des balearischen Komitees für Infektionskrankheiten mitgeteilt.
Somit sind bereits 56 Prozent der Erkrankten auf den Inseln wieder gesund, aktuell gibt es hier offiziell noch rund 630 registrierte Infizierte.
Die Dunkelziffer soll aber laut Gesundheitsministerium deutlich höher liegen. Auch wenn die allgemeinen Zahlen der Neu-Infektionen zurückgehen, müsse man laut Arranz weiterhin vorsichtig sein.

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Montag, 20.04.20

Spanische Regierung entscheidet in dieser Woche über Lockerungen der Ausgangssperre
Die spanische Regierung wird in dieser Woche über die Lockerungen der Ausgangssperre entscheiden.
Möglich ist, dass sich ab dem 27. April neben Kindern auch Senioren an der frischen Luft bewegen dürfen und dass Menschen Sport im freien Machen können. Das hat Fernando Simón, der Krisenkoordinator im Gesundheitsministerium mitgeteilt.
Konkrete Entscheidungen oder Daten gibt es noch nicht, laut Simón stehen solche Maßnahmen aber zur Debatte. Allerdings fordern diese laut ihm auch eine strenge Kontrolle.
Premierminister Pedro Sánchez hatte am vergangenen Samstag angekündigt, dass der Alarmzustand in Spanien bis zum 9.Mai verlängert wird.

Armengol – auch nach Alarmzustand strenge Kontrollen
Auch nach der Aufhebung des Alarmzustands, soll es an den Flughäfen und Häfen der Balearen strenge Einlasskontrollen geben.
Das hat Balearenpräsidentin Francina Armengol gestern schon einmal mitgeteilt. Wann dieser aufgehoben wird, ist allerdings noch nicht bekannt.
Zwar wolle man die stark vom Tourismus abhängige Wirtschaft so schnell wie möglich reaktivieren, im Vordergrund stehen laut Armengol aber die Gesundheit der Inselbewohner und die Sicherheit des Urlaubsziels. Um die Einreise von Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind zu verhindern, könnten an Flughäfen und Häfen elektronische Gesundheitspässe eingefordert und die Körpertemperatur der Passagiere gemessen werden.
Der Alarmzustand in Spanien soll wie bereits berichtet wurde noch einmal um zwei Wochen – also bis zum 9. Mai – verlängert werden.
Vorerst sind ab dem 27. April spanienweit nur Lockerungen der Ausgangssperre für Kinder gedacht, Armengol jedoch besteht darauf, dass die einzelnen Regionen die geltenden Maßnahmen künftig selbst festlegen können.

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Sonntag, 19.04.20

Alarmzustand in Spanien verlängert - Lockerungen für Kinder
Der Alarmzustand in Spanien soll noch einmal um zwei Wochen - also bis zum 9. Mai - verlängert werden. Das hat Pedro Sánchez gestern bei seiner wöchentlichen Pressekonferenz bekannt gegeben.
Allerdings, so der spanische Ministerpräsident, wird es ab dem 27. April die erste Lockerung geben: Dann sollen Kinder bis zwölf Jahre in Begleitung eines Erziehungsberechtigten das Haus verlassen dürfen. Wie lange die Kinder raus können und was sie in dieser Zeit unternehmen dürfen, steht aber noch nicht fest. Das wird erst in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Was aber feststeht, so Sánchez weiter, ist, dass auch diese Lockerung an strenge Regeln gebunden sein wird, damit es nicht zu neuen Ansteckungen kommt.
Die Verlängerung des Alarmzustandes muss noch vom Parlament genehmigt werden, das soll im Laufe der kommenden Tage geschehen.

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Samstag, 18.04.20

Coronavirus-Meldesystem in Spanien ausgeweitet
Die spanische Zentralregierung in Madrid hat das Corona-Meldesystem für ganz Spanien ausgeweitet.
Ziel ist es, in einer Statistik ganz konkret zu erfassen, wie viele Menschen mit dem Virus seit dem 31. Januar gestorben sind. Außerdem soll festgehalten werden, wie viele Personen insgesamt behandelt werden bzw. wurden und wie viele Menschen zwar positiv getestet wurden, allerdings symptomfrei waren.
Auch die Auslastungen in den Notaufnahmen, die Kapazitäten an Intensivbetten sowie die Menge an Schutzmaterial müssen von den autonomen Gemeinschaften regelmäßig durchgegeben werden.
Durch diese Maßnahme soll sichergestellt werden, dass zu jeder Zeit ausreichend Beschäftigte im Einsatz sind, die Erkrankten gut versorgt sind und die Lage insgesamt unter Kontrolle ist, heißt es von Seiten der Zentralregierung.

 

Atemschutzmasken für alle
Ab kommender Woche soll es in Spanien genügend Atemschutzmasken für alle Bürger geben. Das verspricht die spanische Zentralregierung in Madrid.
Nach dem Wochenende sollen Geschäfte, die Hygieneartikel verkaufen sowie Apotheken im ganzen Land mit so vielen Mundschutzen ausgestattet werden, dass sie für alle reichen, also sowohl für die, die den Schutz auf Arbeit brauchen als auch für Menschen, die im Supermarkt oder beim Gassi gehen eine Maske tragen möchten.
Die Atemmasken kommen zum einen aus China, zum anderen werden sie derzeit aber auch hier in Spanien verstärkt gefertigt.

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Freitag, 17.04.20

Ausgangssperre – keine Sonderregelungen für die Balearen
Obwohl die Coronavirus-Fälle auf den Balearen im Vergleich zu Gesamt-Spanien gering sind, wird es hier keine Sonderregelungen geben. Das hat die spanische Finanzministerin María Jesús Montero jetzt klargestellt. Die Balearen müssen genau wie alle anderen autonomen Gemeinschaften mit Lockerungen bei der Ausgangssperre warten, bis sich die Situation im ganzen Land beruhigt hat.
In den vergangenen Wochen wurden immer wieder Stimmen laut, die Balearen könnten als eine Art Versuchslabor fungieren und früher als anderen Regionen die Ausgangssperre beenden. Vorgeschlagen hatte das zum Beispiel Javier Arranz vom Corona-Komitee der Inseln. Laut ihm hätte man so schon einmal sehen können, was passiert, wenn man die im Rahmen des Alarmzustandes verordneten Maßnahmen schrittweise abschafft.

 

Arbeitnehmer warten auf ERTE-Auszahlung für März
Tausende Arbeitnehmer auf den Balearen warten aktuell noch immer auf das Arbeitslosengeld für den Monat März, das ihnen im Rahmen des Kurzarbeitsprogramms ERTE zusteht.
Ein Grund dafür: Rund 18.000 Unternehmen auf den Inseln haben seit der Ausrufung des Alarmzustands am 15.März staatliche Unterstützung für sich und ihre Angestellten beantragt. Somit sind fast 160.000 Personen betroffen – allein durch diese Flut an Anträgen kommt es zum Zeitverzug.
Ein weiterer Grund ist aber auch, dass viele Unternehmen den sogenannten ERTE-Antrag für ihre Arbeiter nicht sofort, sondern erst im April eingereicht haben.
Durch das Verfahren ERTE sind in Spanien die Arbeitsverträge der Angestellten zeitweise ausgesetzt oder die Arbeitszeiten reduziert worden.
Das Arbeitsministerium geht davon aus, dass die noch ausstehenden Zahlungen noch in diesem Monat erfolgen.

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Donnerstag, 16.04.20

Keine Covid-19 Massentests auf den Balearen
Auf den Balearen wird es zumindest vorerst keine Covid-19 Massentests geben. Das hat nun die Gesundheitsministerin der Inseln Patricia Gómez mitgeteilt.
Derzeit warte man noch auf eine neue Technik, die zwar bekannt, aber für die Feststellung des Coronavirus noch nicht verfügbar ist, so Gómez. In drei bis vier Wochen soll diese dann angewendet werden. Derzeit so die Gesundheitsministerin sei die PCR-Technik, also ein Abstrich im Mund-Nasen- und Rachenraum bei Akut Erkrankten am zuverlässigsten.

Wegen Corona – Tourismussektor rechnet mit Verlusten von 51 Milliarden Euro
51,7 Milliarden Euro – so hoch schätzt der Tourismussektor die Verluste für Spanien ein, die durch die Corona-Pandemie entstehen.
Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass der internationale Tourismus im Land im Vergleich zu 2019 um insgesamt 56 Prozent zurückgeht. Für das gesamte Jahr 2020 rechnen Experten, mit 36 Millionen Touristen. Spanienweit sollen die Balearen wirtschaftlich am meisten unter der Corona-Krise leiden, die Tourismusbranche auf Mallorca und den Nachbarinseln könnte in diesem Jahr einen Verlust von über sechs Milliarden Euro einfahren.

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Mittwoch, 15.04.20

Experten raten - Flughäfen und Häfen auf den Balearen vorerst nicht wiedereröffnen
Der Flug- und Seeverkehr auf den Balearen sollte vorerst weiter eingeschränkt bleiben. Das zumindest raten die Covid-19 Experten der Inseln. Laut ihnen sollte die Wiedereröffnung von Häfen und Flughäfen bei der Dekontaminierung der autonomen Gemeinschaften eine der letzten Maßnahmen sein.
Kommuniziert wurde das auch bereits mit der Regierungspräsidentin Francina Armengol und der Gesundheitsministerin Particia Gómez. Diese kamen mit den Experten zusammen, um die aktuelle Lage zu beurteilen.
Laut Gesundheitsministerin Gómez sollen die Häfen nicht auf einmal, sondern schrittweise die Betriebe wieder aufnehmen.
Wann es so weit ist, ist allerdings nicht klar.
Außerdem sollen die Gesundheitskontrollen in den Bereichen verstärkt werden.

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Dienstag, 14.04.20

Positive Corona-Fälle – Mehrheit arbeitet im Gesundheitswesen
Die meisten Menschen auf den Balearen, die derzeit noch unter dem Corona-Virus leiden, arbeiten im Gesundheitswesen oder in der Altenpflege. Das hat Javier Arranz, der Sprecher des balearischen Komitees für Infektionskrankheiten jetzt mitgeteilt.
90 Prozent der erkrankten sind laut ihm entweder Bewohner von Seniorenwohnheimen oder Menschen die im Gesundheits- und Sozialwesen tätig sind. Die Gesundheitsbehörden schauen aktuell aufgrund der Risikogruppen besonders auf die Pflegeheime der Insel. Erst in der letzten Woche hatte die Balearenregierung die Verwaltung zweier Altenheime auf Mallorca übernommen. Der Grund: In zwei Seniorenheimen in Palma wurden rund 130 Bewohner positiv getestet. Hinzu kommen knapp 50 erkrankte Pfleger.

 

Laut Tourismusminister – Saisonbeginn erst ab August
Die Tourismussaison auf Mallorca beginnt nicht vor August
Das zumindest schätzt der balearische Tourismusminister Iago Negueruela. Auf einer Pressekonferenz versuchte er gestern eine erste Vorhersage für die Sommersaison 2020 zu geben.
Dass in den Monaten Mai und Juni Touristen auf die Inseln kommen, sei relativ unwahrscheinlich, ab Juli könne eventuell mit einer minimalen Rückkehr der spanischen Urlauber gerechnet werden. Die Zahlen dürfe man laut dem Tourismusminister aber nicht mit denen aus den Vorjahren vergleichen. In jedem Falle so Negueruela, werde der Urlauberandrang auf den Inseln gering sein.

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Montag, 13.04.20

Sommerurlaub auf Mallorca - Bloß nicht zu früh buchen
Sommerurlaub auf Mallorca? Buchen Sie bloß nicht zu früh! EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen rät davon ab, schon jetzt eine Reise für den Sommer zu buchen. Momentan seien noch keine verlässlichen Vorhersagen für Juli oder August zu machen, so von der Leyen.
Außerdem ist sie skeptisch, was den Beschluss der Bundesregierung angeht, dass Kunden für Reisen, die sie wegen der Corona-Krise nicht antreten können, erst einmal nur einen Reisegutschein bekommen sollen.
Rein rechtlich, so von der Leyen, haben Menschen in ganz Europa die Wahl zwischen einem Gutschein oder dem Geld. Allerdings ruft sie zumindest Menschen, die nicht finanziell notleidend sind, dazu auf, nicht unbedingt gleich auf das Geld zu bestehen, so dass auch die Reiseunternehmen diese Zeit überstehen können.

 

Zahl der Corona-Kranken auf den Balearen könnte wieder ansteigen
Balearische Gesundheitsexperten gehen davon aus, dass die Zahl der Coronavirus-Kranken in naher Zukunft wieder ansteigen wird. Laut Javier Arranz vom Corona-Komitee der Inseln, ist der Grund dafür, dass nun die als nicht essenziell geltenden Wirtschaftsbereiche den Betrieb wieder aufnehmen dürfen. Er rechnet in einer Woche bzw. spätestens zehn Tagen mit einem erneuten Anstieg der Fälle. Auch Balearenpräsidentin Francina Armengol kritisiert diese Entscheidung der Zentralregierung in Madrid.
Theoretisch seit Freitag, aber in den meisten Fällen erst ab morgen nehmen zum Beispiel Bauunternehmen die Arbeit wieder auf. Für die Angestellten gelten strenge Sicherheits- und Hygienemaßnahmen. Sie dürfen nur mit Handschuhen und Atemmasken arbeiten, müssen den Mindestabstand einhalten und müssen nach Gebrauch ihr Werkzeug desinfizieren.

 

Pedro Sánchez ruft Bürger zur Einheit und Zuversicht auf
Ministerpräsident Pedro Sánchez hat sich erneut in einer TV-Ansprache an die Bürger gewandt. Dabei rief er das Volk in Spanien und in ganz Europa zur Einheit und Zuversicht auf.
Für die Zeit nach der Pandemie erklärte er, dass immense wirtschaftliche Rettungsmaßnahmen nötig sein werden. Er sprach von einem „Marshallplan“, der so ähnlich aussehe, wie der, mit dem die USA Europa nach dem Zweiten Weltkrieg finanziell geholfen hat.
Alle müssten jetzt an einem Strang ziehen: Politik, Gesellschaft und Gewerkschaften, und zwar nicht nur auf zentraler Regierungsebene, sondern auch innerhalb der verschiedenen autonomen Gemeinschaften.


244.000 Atemmasken für Passagier von Bus und Bahn
Wie bereits berichtet, sollen ab sofort Mundschutze für Passagiere von Bussen und Bahnen ausgegeben werden. Jetzt sind dazu konkrete Infos bekannt.
Die Balearen haben von der spanischen Zentralregierung 244.000 Atemschutzmasken für die Fahrgäste bekommen. Die Masken werden morgen und am Mittwoch an verschiedenen Punkten verteilt, in Palma sind das zum Beispiel die Bushaltestellen an der Plaza de España, vorm El Corte Inglés bei den Avenidas und an der Plaza de la Reina. Wo die Masken außerhalb der Inselhauptstadt ausgegeben werden, steht noch nicht fest. Verteilt werden sie vom Zivilschutz sowie von der Polizei.

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Sonntag, 12.04.20

Zu viele Kranke in den Altenheimen - Balearenregierung übernimmt
Die Balearenregierung hat jetzt die Verwaltung zweier Altenheime auf Mallorca übernommen. Der Grund: Die vielen Bewohner, die sich dort mit dem Coronavirus infiziert haben. Konkret geht es um die Seniorenheime Oasis in Can Pastilla und Domusvi in Palma. In beiden Residenzen wohnen zusammen etwa 320 Menschen, von denen rund 130 positiv getestet wurden. Hinzu kommen knapp 50 erkrankte Pfleger.
Laut der balearischen Gesundheitsministerin Patricia Gómez viel zu viele, sie bewertete die Maßnahmen der Heimleitungen als nicht ausreichend. Aus diesem Grund hat die Balearenregierung übernommen. So kümmern sich zum Beispiel ab sofort Ärzte und Krankenschwestern um die Heimbewohner.

 

Arbeiten nur mit Atemmaske und Handschuhen erlaubt
Die Menschen auf den Balearen, die in nicht essenziellen Berufen tätig sind und seit Freitag wieder arbeiten dürfen, müssen bei der Arbeit Atemmasken und Handschuhe tragen, sie müssen zu jedem Zeitpunkt den Mindestabstand zu anderen einhalten und sie müssen täglich vor Arbeitsantritt bei sich Fieber messen.
Außerdem muss jeder benutzte Gegenstand nach dem Gebrauch gründlich gewaschen oder desinfiziert werden.
So sieht es das Sicherheitsprotokoll der Regierung vor. Das hat der balearische Arbeitsminister Iago Negueruela gestern bekannt gegeben. Er erklärte, dass die Gesundheit der Bürger und die Eindämmung des Virus momentan oberste Priorität haben.

 

Mundschutz beim Busfahren empfolen
Wer auf Mallorca mit dem Bus oder mit dem Zug fährt, sollte einen Mundschutz tragen. Diese dringende Empfehlung hat das spanische Gesundheitsministerium jetzt ausgesprochen, natürlich nicht nur für die Balearen, sondern für das ganze Land.
Von Seiten der Behörden heißt es, dass die Atemmasken ab morgen an den Haltestellen ausgegeben werden. Jeder Fahrgast ohne Maske, bekommt angeblich eine bevor er in den Bus oder in die Bahn steigt.
Das Gesundheitsministerium rät weiterhin dringlichst, dass die Fahrgäste auf ausreichend Abstand zu anderen achten und sich regelmäßig die Hände waschen und desinfizieren.

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Samstag, 11.04.20

Verschärfte Ausgangssperre ist zu Ende
Obwohl die Ausgangssperre in Spanien noch einmal verlängert wurde, ist der verschärfte Hausarrest bereits beendet worden. Seit gestern dürfen auch wieder die Branchen arbeiten, die als „nicht essenziell“ gelten. Das betrifft zum Beispiel die Baubranche.
Die verschärfte Ausgangssperre in Spanien - und somit auch auf Mallorca - galt seit Ende März und war laut Ministerpräsident Pedro Sánchez notwendig, um die Ausbreitung des Coronavirus noch einmal stärker einzudämmen.
Ihr Gehalt haben die Angestellten in den nicht essenziellen Wirtschaftsbereichen angeblich weiterhin bezogen. Die Minus-Arbeitsstunden sollen jetzt nachgeholt werden, heißt es.

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Freitag, 10.04.20

Pedro Sánchez - keine vollständige Normalität in Spanien
Spanien wird nicht zur völligen Normalität übergehen, bevor es einen wirksamen Impfstoff gibt. Das hat Premierminister Pedro Sánchez gestern in einer Rede vor dem Kongress in Madrid mitgeteilt. Dort stimmten die Abgeordneten über die Verlängerung des Alarmzustands bis zum 26. April ab. Die Maßnahmen der Ausgangssperre haben zwar Wirkung gezeigt, so der Premier, trotzdem werden einige Beschränkungen noch längere Zeit bestehen bleiben.
Laut Sánchez gilt es als wahrscheinlich, dass der Alarmzustand auch nach dem 26. April noch einmal verlängert wird. Was das für die Ausgangssperre bedeutet, äußerte er noch nicht. Er sprach davon, dass sich Spanien in Zukunft an eine „neue Normalität“ gewöhnen müsse.

 

Balearen - der erste Tag ohne Corona-Tote
Für die Balearen gibt es positive Nachrichten bezüglich der Statistik der an Corona erkrankten und verstorbenen. So haben sich gestern sieben Personen weniger mit dem Virus infiziert als am Vortag. Das hat das Gesundheitsministerium mitgeteilt. Außerdem war gestern, seit der Ausrufung des Alarmzustands, der erste Tag, an dem es auf den Inseln keinen Corona-Toten gab.
Laut den Zahlen des Ministeriums leiden derzeit noch rund 600 Personen auf den Balearen am Coronavirus.

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Donnerstag, 09.04,20

Spanische Finanzministerin spricht von Lockerungen
Die Menschen in Spanien können ab dem 26. April ihr „normales Leben“ langsam wieder aufnehmen. Das hat gestern die Finanzministerin María Jesús Montero in einem Interview mit dem TV-Sender Antena 3 mitgeteilt.
Was genau das heißt, äußerte die Ministerin zwar noch nicht, laut ihr werde es aber, auch wenn es zu einer Lockerung der Regeln der Ausgangssperre kommt, klare Anweisungen geben.
Pedro Sánchez hatte erst in der letzten Woche angekündigt, dass die Bürger auch nach dem 26. April mit einer weiteren Verlängerung des Alarmzustands rechnen müssen.


Pro Tag mehr Corona-Geheilte als Neu-Erkrankte auf den Balearen
Für die Balearen gibt es gute Nachrichten, was die Zahl der Corona-Infizierten angeht. Mit Ausnahme vom vergangenen Dienstag, gibt es schon seit der letzten Woche täglich mehr Corona-Geheilte als neu Erkrankte auf den Inseln. Das hat die Gesundheitsbehörde mitgeteilt. Gestern wurden 79 Genesene aus den Krankenhäusern der Balearen entlassen. Neue Fälle gab es dagegen nur 43.

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Mittwoch, 08.04.20

Drei von zehn Corona-Kranken auf den Balearen arbeiten im Gesundheitswesen
Fast jeder dritte Corona-Infizierte auf den Balearen arbeitet im Gesundheitswesen. Das geht jetzt aus den Daten des Gesundheitsministeriums hervor. Laut der Statistik sind 29 Prozent der auf den Inseln erkrankten Personen entweder Ärzte, oder Pflegekräfte, sie alle befinden sich derzeit in Quarantäne. Außerdem wurden zusätzlich rund 500 Ärzte und Pfleger vorübergehend freigestellt, weil sie in engem Kontakt mit Covid-19 infizierten standen. Es gibt aber auch gute Nachrichten: die Balearen stehen, was die Zahl der Infizierten angeht, spanienweit am besten da. Nirgendwo sonst wurden in Spanien in den letzten Tagen so wenig neue Fälle gemeldet wie auf den Inseln.


Arbeitnehmer auf den Balearen kehren nach Ostern an Arbeitsplätze zurück
Alle Arbeitnehmer in ganz Spanien und damit auch auf den Balearen, die aktuell noch aufgrund der verschärften Regeln der Ausgangssperre zu Hause bleiben müssen, dürfen in der nächsten Woche wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Das hat die Regierung in Madrid gestern noch einmal bestätigt. Die Mitarbeiter der Unternehmen, die im Dekret des Alarmzustands als nicht essenziell definiert sind, wurden zu Beginn der letzten Woche in bezahlten Zwangsurlaub geschickt. Zum Beispiel handelt es sich um die Arbeiter, die in der Baubranche angestellt sind. Da jetzt die Osterfeiertage bevorstehen, sollen sie am nächsten Dienstag wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

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Dienstag, 07.04.20

Maskenpflicht in Spanien derzeit nicht umsetzbar
In Spanien wird es zumindest in nächster Zeit keine Maskenpflicht geben. Das hat das spanische Gesundheitsministerium jetzt mitgeteilt. Minister Salvador Illa sagte gegenüber der Presse, dass die Zentralregierung in Madrid nichts verlange, was aktuell nicht erfüllt werden könne.
So müsse erst garantiert werden, dass es genügend Masken für die Bevölkerung gibt. Das ist aktuell nicht der Fall. Der Gesundheitsminister empfiehlt trotzdem allen, die eine Atemschutzmaske haben, sie auch zu tragen. Sie minimieren das Risiko, andere Bürger anzustecken.


Neue „Corona-Express-Station“ in Inca
In Inca in Mallorcas Inselmitte hat jetzt eine neue „Corona-Express-Station“ eröffnet. Mögliche Infizierte können sich dort seit gestern auf das Virus testen lassen, in der Station sollen Menschen getestet werden, die rund um die Serra de Tramuntana wohnen.
Die Zelte der Gesundheitsbehörde stehen auf dem Innenhof des Museu del Calçat in Inca, Proben werden täglich zwischen 15:30 Uhr und 18:30 entnommen. Insgesamt gibt es jetzt vier mobile Teststationen Mallorca: In Manacor sowie in Palmas Stadtteilen Establiments, Sa Indioteria und in Es Pil larí.

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Montag, 06.04.20

Die Balearen als Versuchslabor
Die Balearen könnten als eine Art Versuchslabor fungieren und früher als anderen autonome Gemeinschaften in Spanien die Ausgangssperre beenden. So lautet der Vorschlag von Javier Arranz, dem Sprecher des balearischen Komitees für Infektionskrankheiten.
Da die Corona-Kurve auf den Inseln schneller abflacht als auf dem Festland, sollte man hier, schauen, was passiert, wenn man die im Rahmen des Alarmzustandes verordneten Maßnahmen schrittweise abschafft. Die Entscheidung darüber liegt aber bei der Zentralregierung in Madrid.
Die aktuelle Bilanz auf den Balearen: Rund 1.300 registrierte Infizierte, fast 80 Todesfälle und 500 offiziell Geheilte.

 

Podcast: Mallorca Aktuell