Kongresspalast: Anwärter auf internationalen Architekturpreis

Neun Jahre lang wurde er gebaut, 120 Millionen Euro hat er gekostet. Die Rede ist vom Kongresspalast an Palmas Stadteingang. Das Tagungszentrum wurde erst letzte Woche Montag offiziell vom spanischen Königspaar eingeweiht, aber schon jetzt hat Betreiber Melià große Ziele vor Augen.

Die Verantwortlichen der Gruppe wollen sich um den Pritzker-Preis bewerben. Dabei handelt es sich um eine weltweit renommierte Auszeichnung für Architektur. Der Pritzker-Preis wird seit 1979 jährlich vergeben und genießt in Fachkreisen eine hohe Wertschätzung. Seine besonders futuristische Form und geradlinige Struktur hat Palmas Kongresspalast dem Architekten Patxi Magado zu verdanken. Er selbst scherzt über die lange Bauphase, dass der Kongresspalast das Projekt war, bei dem er drei verschiedenen Balearenpräsidenten und vier Bürgermeister der Inselhauptstadt kennenlernen durfte. Wegen zwischenzeitiger Zahlungsschwierigkeiten wurden die Arbeiten immer wieder zeitweise auf Eis gelegt.

(Bild: Inselradio)