Katalonien-Konflikt: Reedereien warnen Passagiere

Die angespannte Lage in Katalonien weitet sich immer weiter aus. Erste Unternehmen haben bereits Konsequenzen aus dem Unabhängigkeits-Konflikt gezogen.

Einige Kongresse, die in Barcelona ausgetragen werden sollten, wurden bereits abgesagt - diese werden jetzt auf Lissabon, Berlin und Frankfurt verlegt, so der Generaldirektor von Palmas Kongresspalast, Ramón Vidal. Er befürchtet, dass sich das negative Bild auf ganz Spanien ausweiten könnte und das gute Image des Landes durch den Konflikt zerstört wird. Außerdem warnen erste Kreuzfahrtunternehmen ihre Passagiere vor möglichen Bürgerunruhen in Barcelona und überlegen, ihre Mittelmeertouren zu ändern. Auch Reiseanbieter haben schon reagiert und teilweise Kreuzfahrten ab Barcelona aus dem Programm genommen.

Noch ist unklar, ob Katalonien die Unabhängigkeit ausgerufen hat. Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hatte ein Ultimatum der Zentralregierung verstreichen lassen und stellt sich gegen Neuwahlen in der Region.