Hafenbehörde und Unternehmen müssen 45.000 Euro Strafe zahlen

45.000 Euro - so viel Strafe müssen die balearische Hafenbehörde und das Unternehmen Tirme zahlen. Grund ist, dass bei den Bauarbeiten an Palmas Hafen illegale Baumaterialien verarbeitet wurden. Die Hafenbehörde hätte in diesem Zusammenhang im Vorfeld ein Umweltverträglichkeitsgutachten vorlegen müssen, hat es aber nie gemacht, so das Umweltministerium.

Dadurch, dass die Baustelle an Palmas Hafen direkt am Meer liegt, gerät Plastikmüll ins Meer und wird anschließend an die umliegenden Strände gespült. Deswegen hatten die Umweltschutzorganisationen "Mallorca Blue" und "GOB" Untersuchungen gefordert. Das angespülte Material sei krebserregend und es befinden sich Rückstände von Blei, Kupfer und Arsen darin, so die Umweltschützer.

Aus diesem Grund wurde eine Untersuchung eingeleitet, noch ist nicht klar, ob die Hafenbehörde als Auftragsgeber und Tirme als beauftragtes Unternehmen die Strafe von 45.000 Euro zahlen müssen.