Leuchttürme sollen zu Herbergen für Wanderer werden

Nachdem die Balearenregierung letztes Jahr im Sommer den Vorschlag von Mallorcas Inselrat, die Leuchttürme der Insel zu privatisieren und darin Hotels oder Restaurants einzurichten, abgehlehnt hat, gibt es nun neue Pläne für die Nutzung.

Der Inselrat verhandelt derzeit mit der balearischen Hafenbehörde über die Möglichkeit, Herbergen für Wanderer in den Leuchttürmen zu errichten. In den vergangenen Tagen besuchten die Verantwortlichen des Umweltministeriums und der Hafenbehörde gemeinsam die Leuchttürme am Cap Blanc, am Cap Salines, in Capdepera, in Portocolom und in Sóller. Weitere drei Leuchttürme sollen im September besichtigt werden.  

Der aktuelle Plan sieht vor, das Netz an öffentlichen Wanderherbergen, hier "refugios" genannt, zu erweitern und so für Wandertouristen mehr Schlafmöglichkeiten an den Küsten zu schaffen.

Derzeit gibt es auf der Insel fünf öffentliche "refugios", die sich im Gebirge befinden: Can Boi in Deià, Muleta in Sóller, Son Amer und Tossals Verds in Escorca sowie Pont Romà in Pollença.

(Bild: Inselradio)