Das Tauziehen um die Zugverbindung Manacor-Artà geht weiter

Der konservative Inselrat hatte vor einigen Tagen erklärt, das halbfertige Verkehrsprojekt aus Kostengründen aufgeben zu wollen. Die Bürgermeister der insgesamt vier betroffenen Gemeinden wollen sich jedoch nicht geschlagen geben und Planen nun eine Offensive, um die Finanzierung des Baus doch noch zu erreichen. Wie der sozialisitische Bürgermeister von Son Servera Pep Barrientos erklärte, will man die Angelegenheit bis in den spanischen Senat und den Kongress tragen und die Abgeordneten, so wörtlich, mit entsprechenden Petitionen zu bombardieren. Abegesehen von den Gerichten wolle man zudem sämtliche Instanzen des Staates anrufen, um das Ziel zu erreichen, so Barrientos. Die Neubaustrecke Manacor-Artà wurde von der mitte-links orientierten Vorgängerregierung auf den Weg gebracht und liegt bereits seit eineinhalb Jahren brach.