Suchaktion der Polizei auf Transportschiff vor Palma

Ermittlungshinweise hatten ein mit insgesamt 10 Yachten und Booten beladenen Schubverband aus der Karibik ins Fadenkreuz der spanischen Behörden gerückt. Grund dafür war eines der Boote, das vor einigen Monaten nachweislich von einer Verbrecherbande zum Drogenschmuggel genutzt worden war. Beamte der Guardia Civil, der Nationalpolizei und der Zollbehörden stellten den Segler stundenlang auf den Kopf und setzten Spürhunde ein, die zunächst auch anschlugen. Letztlich fanden die Polizisten jedoch nichts. Den Hundealarm hatten offenbar Kleinstmengen von Drogen ausgelöst, die noch an Bord übrig geblieben waren. Nach insgesamt sechs Stunden zogen die Polizisten schließlich wieder ab.