Ab dem kommenden Jahr steigen die staatlichen Subventionen für die Inseln voraussichtlich um 21 Prozent. Das haben der balearische Regierungspräsident, Francesc Antich, und Finanzminister, Carles Manera, in Aussicht gestellt. Sie hatten bis gestern Zeit Forderungen für ihre Region beim Landesfinanzministerium geltend zu machen. Wie hoch die Subventionen zu guter Letzt sein werden, entscheidet sich am Mittwoch bei der Verabschiedung des neuen Haushaltsplanes. Mit rund 400 Millionen Euro pro Jahr entsprächen die Zahlungen für die Balearen dem Landesdurchschnitt. Bürgervertreter hatten mindestens 500 Millionen Euro gefordert, um unter anderem die geschädigte Inselwirtschaft aus ihrem Tief zu befördern. Antich zeigte sich dennoch zufrieden über sein Verhandlungsergebnis. Man habe die Förderungen der Balearen deutlich verbessern können. Was an Geldern fehlen werde, könnte immer noch über staatliche Notfonds ausgeglichen werden.
Finanzpaket für Balearen in Arbeit
Die Inselregierung verhandelt gerade über die staatlichen Subventionen, die Madrid ihnen bis 2011 zukommenlassen wird. Experten schätzen den Bedarf auf mindestens eine halbe Milliarde Euro. Wie auch Regierungspräsident Francesc Antich sind sie der Meinung, dass das Archipel lange Zeit am wenigsten Geld aus dem Staatshaushalt brauchte. In Zeiten der wirtschaftlichen Schieflage müssten die Karten allerdings neu gemischt werden. Bisher lagen die Inseln 21 Prozent unter den landesdurchschnittlichen Subventionen. Gleichzeitig waren die jährlichen Abgaben 32 Prozent darüber. Wieviel die Balearen von Madrid in Zukunft bekommen werden, entscheidet sich bis zum 15. Juli. Dann treffen sich die spanischen Minister zur entgültigen Haushaltsplanung.
Balearen stehen an erster Stelle
Im diesjährigen Wirtschaftssubventionsplan der spanischen Regierung stehen die Balearen im Mittelpunkt. Das hat der dritte stellvertretende Regierungspräsident Spaniens, Manuel Chaves, versichert. In einem Treffen mit dem balearischen Präsidenten, Francesc Antich, bestätigte er damit die Unterstützungspläne der spanischen Vizepräsidentin, María Teresa Fernández de la Vega. Sie hatte Antich vor einer Woche in Palma getroffen. Die bisherige Subventionsbenachteiligung der Balearen gegenüber dem Rest des Landes, würden in nächster Zeit ausgeglichen werden. Bisher lagen die Zahlungen aus Madrid 21 Prozent unter dem Landesdurchschnitt. Auf eine genaue Summe legte sich Chaves bei der Sitzung in Palma noch nicht fest.
Madrid untermauert Tourismus
Noch einmal 600 Millionen Euro wird die spanische Regierung in das Urlaubsgeschäft der Balearen stecken. Das hat Vizepräsidentin María Teresa Fernández de la Vega in einem Treffen mit balearischen Politikern und Vertretern der Hotelbranche zugesagt. Schon in den nächsten zwei Wochen können die Inseln mit dem Geld rechnen. Im Gegensatz zu den Subventionen für die übrigen Wirtschaftssektoren der Insel, legte De la Vega hier einen Zahlungstermin fest. Somit steht nun insgesamt eine Milliarde Euro für den, so genannten, „Tourimusrenovierungsplan“ zur Verfügung. Man müsse den Aufschwung effizient herbeiführen, so begründete De la Vega die Investition. Im Subventionsplan der Landesregierung beziehen die Balearen damit eine Sonderposition. Sie werden mit rund 30 Prozent der landesweit zur Verfügung stehenden Gelder unterstützt.
Subventionen steigen
Im kommenden Jahr wird die Balearen-Regierung 800.000 Euro mehr für Wirtschaftsförderung ausgeben als in diesem Jahr. Das hat der balearische Finanzminister Antoni Alemany bestätigt. Obwohl man einige Restriktionen bei der Vergabe von Subventionen eingeführt hat, steigt der Haushaltsposten auf insgesamt elf Millionen Euro. Damit werden 188 Einzelprojekte finanziert.
Investitionshilfen sollen Wirtschaft beflügeln
Die spanische Regierung stellt balearischen Unternehmen im touristischen Bereich Subventionen in Höhe von 200 Millionen Euro in Aussicht. Das Geld wird für Kredite von Bauvorhaben gezahlt. Das spanische Tourismusministerium arbeitet derzeit an einem Plan für dieses Projekt. Insgesamt soll eine Milliarde Euro in Spanien für Subventionen bereitgestellt werden. Unternehmer aus verschiedenen Regionen Spaniens bekundeten schon großes Interesse an den Hilfen.
Investitionshilfen sollen Wirtschaft beflügeln
Die spanische Regierung stellt balearischen Unternehmen im touristischen Bereich Subventionen in Höhe von 200 Millionen Euro in Aussicht. Das Geld wird für Kredite von Bauvorhaben gezahlt. Das spanische Tourismusministerium arbeitet derzeit an einem Plan für dieses Projekt. Insgesamt soll eine Milliarde Euro in Spanien für Subventionen bereitgestellt werden. Unternehmer aus verschiedenen Regionen Spaniens bekundeten schon großes Interesse an den Hilfen.
Wichtiger Termin für die Balearen steht
Für die Erweiterung der Bahn- und Strassenverbindungen auf den Balearen geht es nun offenbar schnell voran. Wie Regierungspräsident Francesc Antich mitteilte, habe er einen Termin mit dem zentralen Tourismus-Ministerium in Madrid. Dieser liege unmittelbar nach seiner Rückkehr von einer Argentinien-Reise am Ende dieser Woche. Die Unterstützung beim Ausbau der Infrastruktur hatte Ministerpräsident Zapatero schon lange versprochen. Jetzt soll eine schriftliche Vereinbarung unterzeichnet werden, die Subventionen aus Madrid freigibt.
Wichtiger Termin für die Balearen steht
Für die Erweiterung der Bahn- und Strassenverbindungen auf den Balearen geht es nun offenbar schnell voran. Wie Regierungspräsident Francesc Antich mitteilte, habe er einen Termin mit dem zentralen Tourismus-Ministerium in Madrid. Dieser liege unmittelbar nach seiner Rückkehr von einer Argentinien-Reise am Ende dieser Woche. Die Unterstützung beim Ausbau der Infrastruktur hatte Ministerpräsident Zapatero schon lange versprochen. Jetzt soll eine schriftliche Vereinbarung unterzeichnet werden, die Subventionen aus Madrid freigibt.



