Dies teilte der Sprecher des Betriebsrats der Fluggesellschaft, Javier Carretero mit. Das Unternehmen Spanair finanziert den Betroffenen den Umzug und erleichtert ihn durch verschiedene weitere Angebote. Dennoch nehmen lediglich 10 Prozent der insgesamt 480 Beschäftigten in Palma einen Umzug nach Barcelona in Kauf. Dort befindet sich der neue Hauptsitz des Unternehmens. Unter den Umzugswilligen befänden sich vor allem Mitarbeiter mit Chefposten und monatlichem Einkommen zwischen 2.000 und 3.000 Euro, wie Carretero erklärte.
Nur ein zehntel der Spanair-Mitarbeiter ist bereit für einen Umzug nach Barcelona
Spanair-Mitarbeiter legen Streiks nieder
Auf einer Versammlung stimmten die Angestellten gestern einer Verlegung des Spanair-Sitzes nach Barcelona zu. Die Entschädigungen für die Betroffenen fallen jedoch geringer aus, als von ihnen erhofft. Angestellte, die sich für einen Umzug entschliessen, erhalten 4.000 Euro oder eine Erstattung der Umzugkosten. Sie verfügen außerdem über vier freie Tage extra sowie Gratisflüge. Der Forderungskatalog der Gewerkschaft enthielt unter anderem Gehaltserhöhungen für die Mitarbeiter, die ihren Arbeitsmittelpunkt nach Barcelona verlegen. In diesem Punkt hat die Unternehmensführung nicht nachgegeben.
Spanair-Umzug soll bis Donnerstag geklärt sein
Wenn sich Mitarbeiter und Firmenleitung nicht einigen können, wird das spanische Arbeitsministerium entscheiden, wer in dem Streit um den Umzug recht bekommt. Damit haben die Streiks der Angestellten eine Wirkung erzielt. Die Beschäftigten des Bodenpersonals in Palma hatten dazu aufgerufen. Sie wollen den Umzug ihres Arbeitsplatzes von Palma nach Barelona verhindern. Hierzu treffen sie sich montags und freitags am Flughafen, um im Sitzen und mit Pfeifen und Plakaten zu protestieren. Die Spanair-Geschäftsführung will mit dem Arbeitsgericht eine Bedenkzeit bis zum 18. August aushandeln.
Spanairstreik sorgte doch für Verspätungen
Die Passagiere von 19 Flügen wurden gestern mit bis zu zwei Stunden Verpätung von Palma aus auf den Weg geschickt. Das gaben die Mitarbeiter der spanischen Fluggesellschaft an. Damit hat sich der Streik der Angestellten doch auf den Flugverkehr ausgewirkt. Die Geschäftsführung hatte diese Möglichkeit vorher ausgeschlossen. Bis auf eine minimale Besetzung haben sich alle Spanair-Angestellten Palmas an den Protesten am Flughafen beteiligt. Sie setzen sich gegen den Umzug des Unternehmenssitzes nach Barcelona ein. Die hohe Beteiligung an dem Streik scheint etwas bewirkt zu haben. Sprecher des Unternehmens, Jordi Juan, sagte, dass die Entschädigungszahlungen wahrscheinlich erhöht würden. Ein neuer Streik ist bereits für kommenden Montag geplant. Dann entscheidet das spanische Arbeitsministerium, ob die Verlegung des Spanair-Sitzes und damit der Mitarbeiter rechtens ist.
Spanair erwartet keine Flugausfälle wegen Streiks
Trotz der Streiks der Spanairmitarbeiter soll nicht mit Verspätungen oder Ausfällen von Flügen zu rechnen sein. Das gab ein Sprecher des Unternehmens bekannt. Demnach wurde ein Grundservice eingerichtet, der den Flugverkehr aufrecht halten soll. Die Angestellten der auf Mallorca ansässigen Fluggesellschaft Spanair streiken ab heute. Die Arbeitsverweigerung soll den ganzen August über anhalten.
Spanair setzt Termin für Verlegung fest
Die spanische Fluggesellschaft wird einen Teil ihrer Mitarbeiter auf Mallorca am 15. September nach Barcelona überführen. Die Unternehmensführung hat die Betroffenen jetzt darüber informiert. Sie müssen demnach zwei Wochen früher auf das Festland als angekündigt. Die Angestellten machten derweil klar, dass sie für die Verlegung eine höhere finanzielle Entschädigung verlangen würden. Zugesagt wurde Ihnen von Spanair ein Zusatzlohn von 20 Tagen pro Jahr, das sie in Barcelona arbeiten. Die Mitarbeiter wollen 45 Tage durchsetzen und wenn nötig dafür streiken.
Spanair soll seine Passagiere auf Katalanisch begrüßen
Die Geschäftsführung der Fluggesellschaft Spanair hat eine Mitteilung an sein Flug- und Bodenpersonal herausgegeben, die dazu auffordert, die Passagiere auf Katalanisch zu begrüßen. Derweilen haben gestern 200 Mitarbeiter vor dem Geschäftssitz der Fluggesellschaft in Palma gegen die geplante Verlegung eines Teils der Belegschaft nach Barcelona demonstriert.
Spanairmitarbeiter protestieren
Die Mitarbeiter der spanischen Fluggesellschaft wollen sich am 17. Juni vor dem Hauptsitz in Palma versammeln, um ihr Informationsrecht einzufordern. Sie reagieren damit auf die Pläne des Unternehmens einen Teil der balearischen Belegschaft nach Barcelona zu verlegen. 250 von ihnen sollen bald in der neuen Zweigstelle arbeiten. Über die genauen Gründe und den Ablauf des Umzuges ließ Spanair seine Mitarbeiter bisher im Unklaren. Aufgerufen zu dem Streik des Bodenpersonals hat der Betriebsrat. Ob sich das Vorhaben auf den Betrieb am Flughafen in Son Sant Joan auswirken wird, wurde noch nicht angegeben.
Spanair-Piloten sollen streiken
Weil das spanische Flugunternehmen Abmachungen nicht eingehalten hat, fordert die Gewerkschaft SEPLA die Piloten nun zum Streik auf. Wann und wie lange sie ihren Dienst aussetzen werden steht dabei noch nicht fest. Spanair gibt sich optimistisch. Man gehe davon aus, dass sich beide Parteien einigen werden.



