Verkäufe sind moderater, als erwartet

Die Kunden nutzen den aktuellen Sommerschlussverkauf in etwa so, wie in den vergangenen Jahren. Das hat die balearische Handelsvereinigung Pimeco bekannt gegeben. Demnach lägen zwar noch keine genauen Umsatzzahlen vor, Aussagen der kleinen und mittleren Betriebe hätten die Einschätzung allerdings zugelassen. Ihnen nach seien die Umsätze, trotz überdurchschnittlich voller Einkaufsstraßen, relativ gering. Dadurch seien die Defizite der vergangenen Monate nicht auszugleichen. Mit besseren Ergebnissen rechnen momentan nur die großen Kaufhausketten. Das liegt mitunter an den hohen Rabatten, bei denen die kleineren Händler oft nicht mithalten können.

Sommerschlussverkauf startet heute

Wer das ein oder andere Schnäppchen schlagen will, wird beim saisonalen Ausverkauf bestimmt fündig. Der balearische Handelssektor gab an, dass bis zu 60 Prozent Rabatte auf die Kunden warten. Der Präsident der mittelständischen Handelsvereinigung, Bernat Coll, sagte sogar, es seien die höchsten Rabatte der balearischen Geschichte. Grund dafür sei die Wirtschaftskrise. Viele Geschäfte sind auf einem Großteil der Sommerware sitzengeblieben. Die Einzelhändler schätzen, dass die Durchschnittsausgaben der Kunden während der Ausverkäufe bei circa 90 Euro pro Kopf liegen werden. Das ist der niedrigste Wert innerhalb der vergangenen zehn Jahre. Da jedoch auch das Warenkontingent in diesem Jahr kleiner ausgefallen ist, geben sie sich dennoch optimitisch, ihre Lager räumen zu können.

Sommerschlussverkauf beginnt unterschiedlich

Erstmalig haben die Rebajas de Verano auf den Balearen keinen einheitlichen Termin. Auf Mallorca und Menorca ist der Startschuss für Montag, den 7. Juli angesetzt. Auf Ibiza und Formentera beginnt der Sommerschlussverkauf erst am 28. Juli. Das gab der Chef der Handelskammer Pere Trias bekannt. Grund für die verschiedenen Starttermine ist, sagte er, dass die Interessen der Händler sich nicht unter einen Hut bringen ließen.