Rechnungen werden bezahlt

30 Millionen Euro hat der balearische Regierungspräsident Francesc Antich für die Begleichung von Schulden bei Privatfirmen zugesagt. Die Ausgleichsmaßnahme ist Teil des 17-Punkte-Krisenplanes, den er für die Inseln vorgesehen hat. Damit die Gemeinden ihre offenen Rechnungen bezahlen können, leiht sich die Regierung das Geld bei den Banken der Balearen. Wirtschaftsminister, Carles Manera, sieht die Priorität eindeutig. Es sei wichtig, dass die Leistungen der Bürger bezahlt würden, um die Wirtschaft in Gang zu halten. Gerade die Regierung müsse zuverlässig sein, um das Vertrauen aufrecht zu erhalten. Mit dem Kredit können die Inseln einen großen Teil ihrer Schulden bei den privaten Unternehmen tilgen. Derzeit liegen die Forderungen bei 39 Millionen Euro.