Die Organisation “Voluntarios sin Fronteras” - “Helfer ohne Grenzen” hat den Meeresgrund im Hafen von Porto Cristo von Schmutz und Unrat befreit. Gleichzeitig verteilte der “Verein junger Seefahrer” Aschenbecher an die Besucher vor Ort. Beide Projekte wurden in Zusammenarbeit mit der Umweltbehörde der balearischen Inseln realisiert. Die Helfer wollen auch in Zukunft ähnliche Aktionen in Angriff nehmen, um Mallorcas Küsten sauber zu halten.
Manacor plant Fahrradwegnetz
Das Rathaus will dem umweltfreundlichen Trend folgen und eine entsprechende Infrastruktur in der Innenstadt schaffen. Der neue Mobilitätsplan sieht vor, dass die bereits vorhandenen Radwege miteinander verbunden werden. Mit zusätzlichen 2,3 Kilometern neuer Strecke soll ein lückenloses Netz entstehen. Auch Leihräder sollen Bürgern und Besuchern Manacors zur Verfügung stehen. Insgesamt 16 Stationen sind dafür geplant. Derzeit prüft das Rathaus noch die Umsetzbarkeit des Projektes. Dem im Wege stehen könnte bis dato nur, dass die Straßen an einigen Punkten nicht breit genug sind. Dies gilt derzeit für die Ronda de Felanitx sowie die Avenidas Parc und Ferrocarril. Hierfür wird noch nach einer Lösung gesucht.
Polizei reduziert Nachtpatrouillen
Weil Einsatzkräfte fehlen, wird die Polizei in Manacor nächtliche Kontrollen zurückfahren. Das gaben die zuständigen Gewerkschaften der Stadt an. Damit wollen sie dem Rathaus zeigen, wie es momentan um die Sicherheit vor Ort steht. Trotz steigender Einwohnerzahlen ist die Zahl der Beamten nicht erhöht worden. Es sei laut Gewerkschaften nicht mehr möglich, mit den vorhandenen 103 Einsatzkräften einen Job zu erledigen, der mindestens 30 Mitarbeiter mehr benötige. Schon jetzt könnte vielen Bürgerbeschwerden an den Wochenenden nachts nicht nachgegangen werden.
Alte Keramiken in Manacor gefunden
Bei Bauarbeiten in der Calle Jaume Domenge wurden Relikte der Mauren ausgegraben. Daraufhin sind die Arbeiten in der Fußgängerzone vorübergehend gestoppt worden. Archäologen suchen nun nach weiteren Hinterlassenschaften. Die gefundenen Haushaltskeramiken bestätigten jetzt die Vermutungen von Inselhistorikern. Sie nahmen an dass Manacor auf einer auslamischen Siedlung des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. Die Direktorin des städtischen Geschichtsmuseums zeigte sich erfreut über den Zustand der Töpfereien. Einige der Gegenstände seien nahezu unversehrt.
Manacor beschließt Botellónverbot
Die Gemeinde will keine öffentlichen Trinkgelage mehr auf ihren Straßen dulden. Das Rathaus hat deswegen jetzt eine neue Ordnung verfasst. Sie soll schon am kommenden Montag in der Plenarsitzung verabschiedet werden. In Kraft treten würde das Verbot dann innerhalb der nächsten zwei Monate. Die neue Ordnung sieht vor, dass bei Missachtung des Trinkverbotes Strafen zwischen 400 und 3000 Euro verhängt werden. Die Höhe orientiere sich zum Beispiel daran, ob man das erste Mal verwarnt wird oder Wiederholungstäter ist. Das gab der örtliche Polizeichef, Antoni Sureda, an. Bei Stadtfesten macht Manacor eine Ausnahme. Hier ist das Trinken in der Öffentlichkeit erlaubt, solange niemand dabei gestört wird. Schon seit zwei Monaten besteht die Diskussion das Botellón in Manacor zu verbieten. Durch einen Angriff betrunkener Jugendlicher auf einen Anwohner, wurde die Entscheidung des Rathauses beschleunigt. Der Mann hat dabei ein Auge verloren.
Feuerwehr begeht Jubiläum in Manacor
Die Austellung 25 Jahre „Bomberos de Mallorca“ wurde jetzt im Museum der Geschichte Mallorcas eröffnet. Eine Text- und Bildergalarie lädt Besucher bis zum 22. Mai ein, die Entwicklung der Feuerwehr im letzten Vierteljahrhundert nachzuvollziehen. Die Ausstellung wurde unter anderem vom balearischen Minister für Innenangelegenheiten, Joan Lladó, und dem Direktor der Noteinsatzkräfte, Miquel Ángel Sureda, eröffnet. Im Rahmen der Angebote zum internationalen Museumstag, war der Eintritt gestern für Besucher frei. Viele Schulklassen nutzten den Tag für einen Ausflug zu der Feuerwehrausstellung.
Estel de Llevant bittet um Unterstützung
Die Tageszentrum für psychisch kranke Menschen in Manacor ist vollkommen ausgelastet. 15 Patienten stehen derzeit auf der Warteliste. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, hat sich die Betreibervereinigung „Pro Salud Mental“ jetzt an die Öffentlichkeit gewandt. Sie bittet um finanzielle Unterstützung. Es fehle an Transportmöglichkeiten, Unterkünften und Betreuungskräften. Seit zwölf Jahren helfen Mitarbeiter des Tagungszentrums in der Avenida Portugal unter anderem Menschen mit Depressionen und Persönlichkeitsstörungen. Im letzten Jahr ist die Nachfrage nach den Betreuungsplätzen stark gestiegen. Das Tageszentrum in Manacor ist derzeit mit 37 Patienten aus der Region Llevant voll ausgelastet.
Viele Bürger unterschrieben
Über 4000 Unterschriften haben die Gegner des geplanten Tramprojektes in Manacor gesammelt. Damit wollen sie gegen den Verlauf der Straßenbahn durch die Innenstadt protestieren. Eine oeffentliche Kundegebung ist hierfür am 20. April geplant. Das balearische Ministerium für Mobiliät hatte die Straßenbahnstrecke über den Passeig del Ferrocarril beschlossen. Die Bürgervereinigung will verhindern, dass das Stadtbild durch Schienen und Bahnverkehr zerstört wird.
Manacor veranstaltet Charity-Tag
Die Stadt will für bedürftige und benachteiligte Menschen einen Tag einrichten. Am 29. März soll der erste Solidaritätstag auf Mallorca stattfinden. Zu dem Anlass haben sich zahlreiche lokale Prominente angesagt. Die gesammelten Spenden kommen der Organisation Proyecto Hombre, der Stiftung von Königin Sofía und der Kinderkrebsvereinigung Aspanob zugute.
Manacor war werbefreudig
Die Gemeinde hat im abgelaufenen Jahr knapp 100.000 Werbebroschüren verteilt. Das hat die Verantwortliche für Tourismus im Rathaus, Magdalena Torres, erklärt. Durch die Werbeaktivitäten wollen man darauf hinweisen, dass es in dem Gebiet viel mehr gibt als Sonne und Meer. Es wurden Stadtpläne, Reiseführer, Übersichten über Landhotels und Landkarten gedruckt. In diesem Jahr will man noch aktiver werden. Ein neuer Führer zu den Stränden der Gemeinde soll erscheinen. Die Materialien werden über die Tourismusbüros, auf Messen oder an Schulen verteilt.



