Wireless-Lan-Projekt wird ausgeweitet

Außer am Bahnhof an Palmas Plaza España soll man bald auch an den Hauptstationen in Inca und Manacor kostenlos und kabellos ins Internet kommen können. Dafür wollen die balearische Regierung und die Schienenverkehrsbetriebe, SFM, in den kommenden Wochen sorgen. In Palma kann man seit Anfang Juli im Bereich der Bahn- und Metrostation mit dem Handy oder dem Laptop im Worldwideweb surfen. Laut Stadtverwaltung haben bisher rund 400 Menschen diesen Service genutzt, die meisten von ihnen mit dem Handy. Das Angebot an der Plaza ist Teil des Vernetzungsplans, an dem die Inselregierung gerade arbeitet. Bisher kann man an 17 öffentlichen Einrichtungen umsonst surfen, so wie zum Beispiel im Teatre Principal oder an der Pferderennbahn Son Pardo. Weitere solcher Möglichkeiten sollen folgen.

Inselschulen bekommen Wireless-LAN

Um die Lernvorraussetzungen zu verbessern, investieren die Balearen knapp 550.000 Euro in Internetverbindungen. Das Vorhaben wurde von der balearischen Bildungsministerin, Joana Barceló, vorgestellt. Die Gebäude werden noch in diesem Jahr mit dem Funksystem ausgestattet. So sollen die Schüler mit zeitgemäßen Techniken arbeiten können und das in allen Klassenräumen. Die Modernisierung wurde von der Zentralregierung in Madrid veranlasst. Sie will erreichen, dass auf alle 14 Schüler ein Computer mit Internetanschluss kommt. Dafür werden landesweit 27 Millionen Euro ausgegeben.

Arzttermine im Netz vereinbaren

Über das neue spanische Internetportal „Citasonnet.com“ kann man jetzt landesweit Arzttermine vereinbaren. 400 spanische Ärzte nehmen bisher an dem Projekt teil, unter anderem auch zwei mit Praxis in Palma. Der Dienst ist für die Patienten kostenlos. Die Ärzte zahlen eine monatliche Gebühr von 24 Euro an den Betreiber. Das Unternehmen sieht in dem Angebot einen Servicefortschritt für Patienten. Laut Umfragen können sich 87 Prozent der Spanier sogar vorstellen, sich in Zukunft über das Internet behandeln zu lassen.

Internet-Sicherheit lässt zu wünschen übrig

Unternehmen auf den Balearen haben überproportional viele Probleme mit dem Internet. Das geht aus einer Studie der Organisation Brujula hervor, die auf einer Konferenz in Llucmajor präsentiert wurde. Danach hatten im abgelaufenen Jahr zehn Prozent der Firmen auf den Inseln gravierende Schwierigkeiten mit ihren Internet-Seiten. Am häufigsten wurden sie durch Viren angegriffen. 97 Prozent verfügen über die entsprechende Anti-Virus-Software, aber nur zwei Drittel haben eine so genannte Fire Wall, die einen nahezu sicheren Schutz bietet.

Internet-Sicherheit lässt zu wünschen übrig

Unternehmen auf den Balearen haben überproportional viele Probleme mit dem Internet. Das geht aus einer Studie der Organisation Brujula hervor, die auf einer Konferenz in Llucmajor präsentiert wurde. Danach hatten im abgelaufenen Jahr zehn Prozent der Firmen auf den Inseln gravierende Schwierigkeiten mit ihren Internet-Seiten. Am häufigsten wurden sie durch Viren angegriffen. 97 Prozent verfügen über die entsprechende Anti-Virus-Software, aber nur zwei Drittel haben eine so genannte Fire Wall, die einen nahezu sicheren Schutz bietet.

Online-Einkäufe nehmen zu

Jeder Dritte Inselbewohner hat 2008 im Internet eingekauft. Das hat eine Erhebung des spanischen Statistikamtes ergeben. Demnach liegen die Balearen zehn Prozent über dem Landesdurchschnitt. 320.000 Menschen nutzten die virtuelle Einkaufsplattform. Besonders häufig haben Kunden das Netz für den Kauf von Eintrittskarten genutzt.

Online-Einkäufe nehmen zu

Jeder Dritte Inselbewohner hat 2008 im Internet eingekauft. Das hat eine Erhebung des spanischen Statistikamtes ergeben. Demnach liegen die Balearen zehn Prozent über dem Landesdurchschnitt. 320.000 Menschen nutzten die virtuelle Einkaufsplattform. Besonders häufig haben Kunden das Netz für den Kauf von Eintrittskarten genutzt.

Spanien hat Nachholbedarf beim Online-Shopping

Nur 20 Prozent der Menschen auf der iberischen Halbinsel gehen ins Internet um Produkte zu kaufen. Das belegt eine Studie der Europäischen Kommission. Danach liegt der Durchschnitt in Europa bei 32 Prozent. Am meisten Vertrauen in die neue Technologie haben die Engländer, wo fast 60 Prozent das Internet für Einkäufe nutzen. Aber auch in Skandinavien, Frankreich und Deutschland kauft die Hälfte der Bevölkerung bereits online ein. Schlusslichter beim Online-Shopping neben Spanien sind Griechenland, Rumänien und Portugal.

Hotels profitieren vom Internet

Die Buchungen von Hotelbetten auf der Insel über das weltweite Datennetz sind im abgelaufenen Jahr um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das hat die Hotelvereinigung auf Mallorca mitgeteilt. Die Online-Verkäufe würden immer stabiler, hieß es. Die Hotels wenden sich immer stärker dieser alternativen Form des Direktverkaufes zu.

Mehr schnelle Internetzugänge

Vor allem Calvià und Marratxí haben fast dreimal so viele ADSL-Verbindungen pro Kopf wie die Dörfer im Zentrum von Mallorca. Das geht aus einer Studie der Bank La Caixa hervor. Danach ist Calvià die Gemeinde mit den meisten schnellen Internetverbindungen pro Einwohner auf der Insel. Dort besitzt bereits ein Drittel einen solchen Zugang. Am geringen ist die Verbreitung in Lloseta und Petra.