Der staatliche Energieversorger Gesa hat die alten Hochspannungsleitungen zwischen Sant Joan de Déu und Marratxí demontiert. Gleichzeitig wurden neue Stromleitungen zwischen Ca’s Tresorer und Son Orlandis aufgestellt. Diese sollen die Leistung des Elektrizitätswerk Ca´s Tresorer verbessern und die Stromversorgung zwischen Mallorca und Menorca optimieren. Die Arbeiten werden an den Wochenenden und zu Tageszeiten mit wenig Verkehrsaufkommen durchgeführt.
Gesa will Stromversorgung im Sommer zuverlässiger machen
Der staatliche Energieversorger wird in Kürze eine neue Gasturbine im Elektrizitätswerk Cas Tresorer einbauen. Sie soll die Wattleistung um 33 Prozent erhöhen. So wolle man, laut Gesa, Stromausfällen wegen Überlastung vorbeugen. Vor allem in der Hauptsaison kommt es wegen der vielen Touristen auf Mallorca immer wieder zu Versorgungsaussetzen. Cas Tresorer ist das drittgrößte Elektrizitätswerk auf Mallorca. Es befindet zwischen Palma und dem Flughafen. Im kommenden Jahr soll die Leistung des Werkes noch einmal angehoben werden.
Weniger Stromverbrauch
Strompreiserhöhungen befürchtet
Durch den Monopolverlust des Energieversorgers Gesa auf den Balearen und der Öffnung des Marktes für über zwanzig weitere Unternehmen ab 1. Juli befürchtet der Verband der Elektronik- und Telekommunikationsunternehmer „Asinem“ einen Anstieg der Stromrechnungen. Es wird geschätzt, dass die Stromrechnungen in Zukunft zwischen 15 und 30 Prozent höher ausfallen könnten. Von Seiten der Gesa wird dies allerdings dementiert. Auf alle Fälle sei empfohlen, vor Vertragsabschluss die Preise zu vergleichen.
Stromversorger bestreitet Fehler
Die Gesa hat der Regierung vorgeworfen, durch ihr Vorgehen bei den Konsumenten falsche Erwartungen zu wecken. Das Verbraucherschutzministerium hatte ein Untersuchungsverfahren eingeleitet und eine Strafe von bis zu 600.000 Euro angedroht. Zudem sollte das Unternehmen verpflichtet werden, überschüssige Beträge an die Stromkunden schnellstmöglich zurückzuzahlen. Die Gesa versicherte, dass Verbraucher nun die Differenzbeträge auf den neuen Rechnungen einsehen könnten. Es würde sich in der Regel nur um Cent-Beträge handeln. Der allgemeine Konsum sei durch den kalten Winter stark angestiegen und die Rückerstattungen daher sehr gering.
Gesa ist unter Druck
Die Balearenregierung hat ein Untersuchungsverfahren gegen den Stromversorger wegen überhöhter Rechnungen eröffnet. Dem Unternehmen könnten Sanktionen bis zu 600.000 Euro drohen, sollte ein grob fahrlässiger Fehler festgestellt werden. 200 Menschen demonstrierten zudem gestern in der Innenstadt von Palma gegen die drastisch überhöhten Rechnungen vom Dezember. Der Stromkonzern soll schon im alten Jahr die neuen Tarife kassiert haben. Im April sollen die zu viel bezahlten Beträge erstattet werden.
Telefonlawine überrollte Gesa
Der Stromanbieter wurde gestern mit einer Flut von Telefonanrufen bombardiert. Die Kunden baten um Informationen zu den neuen monatlichen Rechnungen. Dort gab es für die Bürger zahlreiche Überraschungen und Unverständliches. Bislang kamen die Rechnungen im Zweimonatsrhythmus ins Haus. Die Regierung hat die Gesa aufgefordert, klarzustellen ob die Beschwerden gerechtfertigt sind.
Telefonlawine überrollte Gesa
Der Stromanbieter wurde gestern mit einer Flut von Telefonanrufen bombardiert. Die Kunden baten um Informationen zu den neuen monatlichen Rechnungen. Dort gab es für die Bürger zahlreiche Überraschungen und Unverständliches. Bislang kamen die Rechnungen im Zweimonatsrhythmus ins Haus. Die Regierung hat die Gesa aufgefordert, klarzustellen ob die Beschwerden gerechtfertigt sind.
Palma beansprucht Gesa-Gebäude
Das Rathaus der Stadt hat den Energieversorger Gesa offiziell aufgefordert, sein altes Gebäude an der Meeresfassade abzutreten. Die Stadt betrachtet das Hochhaus als Eigentum. Im Jahr 2003 gab es eine Vereinbarung zwischen der Stadt und dem Unternehmen. Darin wurden der Umzug der Gesa und Besitzrechte geregelt.
Palma beansprucht Gesa-Gebäude
Das Rathaus der Stadt hat den Energieversorger Gesa offiziell aufgefordert, sein altes Gebäude an der Meeresfassade abzutreten. Die Stadt betrachtet das Hochhaus als Eigentum. Im Jahr 2003 gab es eine Vereinbarung zwischen der Stadt und dem Unternehmen. Darin wurden der Umzug der Gesa und Besitzrechte geregelt.



