Die Barschart darf bis Ende August in den Gewässern um Mallorca und Menorca nicht gefangen werden. Das hat das Umweltministerium der Balearen veranlasst. Damit orientiert es sich an ihren neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen. Seit acht Jahren werden die Lebensgewohnheiten der Fischsorte untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass der Raor zwischen dem 15. Mai und dem 1. September seinen Nachwuchs in balearischen Gewässern erzeugt. Das verlängerte Fangverbot soll vor allem verhindern, dass schwangere Weibchen getötet werden.
Mallorca prüft Fischbestände
Zusammen mit dem spanischen Mittelmeerforschungsinstitut, Imedea, beginnt die Balearenregierung eine Studie über die Fischbestände der Region. Das hat die Ministerin für Agrar- und Fischereiangelegenheiten der Balearen, Mercè Amer, mit dem Insitut vereinbart. Dabei soll herausgefunden werden, wie sich der Fischfang auf die Umwelt auswirkt. Hierzu werden drei Jahre lang bestimmte Arten und deren Häufigkeit in der Bahia de Palma gezählt. Mit an dem Projekt beteiligt sind auch die Küstenstädte Barcelona und Estartit in Katalonien. Zusammen will man sich für den Erhalt der bedrohten Fischarten einsetzen.



