Am 24. und 25. Februar wird der Verteidigungsrat der Europäischen Union auf Mallorca tagen. Der Ort des Treffens wurde von der spanischen Regierung bekannt gegeben. Dabei werde es sich wahrscheinlich nicht um das einzige Gipfeltreffen handeln, dass im kommenden Jahr auf der Insel stattfinden wird. Grund für die Zusammenkunft auf spanischem Boden ist der EU-Ratsvorsitz des Landes im ersten Halbjahr 2010. Zu dem Treffen in Palma werden rund 100 Politiker aus den 27 Mitgliedsstaaten der EU erwartet.
Größter Anteil ausländischer Residenten ist deutsch
Die aktuellen Zählungen des europäischen Statistikamtes, Eurostat, haben ergeben, dass rund 33.400 Deutsche auf den Balearen gemeldet sind. Das sind knapp 15 Prozent aller ausländischen Bürger auf den Inseln. Die zweitstärkste Nationalität vertreten weiterhin die Briten mit derzeit rund 22.000 Residenten. Die Daten von Eurostat besagen weiter, dass Einwanderer aus jeder der 27 EU-Nationen auf den Inseln leben. Die kleinste Gruppe machen dabei die Malteser aus. Nur drei von ihnen leben auf den Inseln.
Büro soll EU-Anträge vereinfachen
Damit die kleinen balearischen Kommunen leichter europäische Fördergelder beintragen können, richtet die Inselregierung ein so genanntes Eurolocal ein. Das Büro klärt die Gemeinden über Projekte und Möglichkeiten innerhalb der EU auf und hilft beim Stellen der Anträge. Befinden wird sich die Einrichtung in der Inselhauptstadt. Bürgermeisterin Aina Calvo äußerte sich bei der Veröffentlichung der Pläne über den Nutzen des Büros. Mit der zentralen Anlaufstelle würde verhindert, dass EU-Programme an den Kommunen vorbeigehen.
Wahlbereitschaft auf den Inseln wächst
42 Prozent der Residenten wollen mittlerweile ihre Stimme bei den kommenden Europawahlen am 7. Juni abgeben. Das geht aus den aktuellen Umfragen des balearischen Europazentrums hervor. Dem so genannten „Eurobarometer“ nach, planten mehr als doppelt so viele Menschen wählen zu gehen, als noch vor einem Monat. Mitte April lagen die Umfragewerte noch bei 21 Prozent. Mit den aktuellen Zahlen stehen die Balearen nicht nur an der Spitze der spanischen Regionen, sondern auch über dem europweiten Schnitt von 28 Prozent. Auch das europäische Zugehörigkeitsgefühl ist auf den Balearen höher als im Schnitt in der EU. Laut dem Barometer fühlen sich rund 70 Prozent der Befragten als Europäer. In der gesamten Union behaupteten das nur 53 Prozent von sich.
Balearen gehen wählen
An den kommenden Europawahlen am 07. Juni wollen über 15.000 Residenten teilnehmen. Das haben landesweite Umfragen ergeben. Damit liegen die Inseln mit ihrer Wahlbereitschaft auf dem fünften Platz unter den spanischen Regionen. Die meisten Engagierten gab es in Valenzia und Madrid. Insgesamt 275.000 Menschen in ganz Spanien dürfen die Abgeordneten ihres Landes für das Europaparlament bestimmen. Wahlberechtigt ist dabei jeder Bürger ab 18 Jahren, der sich in das EU-Wahlregister hat eintragen lassen. Die Europawahl findet alle fünf Jahre statt. Jedes Europäische Land darf dabei eine bestimmte Anzahl Abgeordneter wählen. Wieviele es sind, richtet sich nach der Einwohnerzahl.
Rumänen und Bulgaren haben volles Arbeitsrecht
Auch die Bürger aus den den EU-Neulingsländern haben seit gestern die Möglichkeit ohne Restriktionen auf den Balearen zu arbeiten. Vor einem Jahr waren die Staaten in die EU aufgenommen worden, aber noch nicht mit allen Rechten ausgestattet. Nun können die etwa 18.000 auf den Inseln gemeldeten Bulgaren und Rumänen Angestelltenjob ausüben.
Rumänen und Bulgaren haben volles Arbeitsrecht
Auch die Bürger aus den den EU-Neulingsländern haben seit gestern die Möglichkeit ohne Restriktionen auf den Balearen zu arbeiten. Vor einem Jahr waren die Staaten in die EU aufgenommen worden, aber noch nicht mit allen Rechten ausgestattet. Nun können die etwa 18.000 auf den Inseln gemeldeten Bulgaren und Rumänen Angestelltenjob ausüben.
Antich trifft EU-Kommissar
Bei einem Treffen zwischen dem balearischen Regierungschef mit dem EU-Kommissar für Wirtschaft Joaquín Almunia wurde Optimismus für den deutschen Tourismus-Markt auf Mallorca verbreitet. Die Wirtschaft in Deutschland entwickele sich gut, bestätigte der EU-Vertreter. Damit könne man bezüglich des Hauptmarktes für die Inseln beruhigt sein.
EU-Gelder für Balearen
107 Millionen Euro sind den Inseln aus dem Topf für regionale Entwicklung zugedacht. Das Geld soll bis 2013 für strukturelle Verbessungen investiert werden. Wie der balearische Industrie- und Handelsminister Jaume Garau mitteilte, entspricht die Unterstützung seitens der Europäischen Union in etwa der Hälfte der notwendigen Gesamtausgaben. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist ein wichtiger Strukturfonds für den wirtschaftlichen Aufholprozess der ärmeren Regionen. Unterstützt werden unter anderem mittelständische Unternehmen.
EU-Gelder für Balearen
107 Millionen Euro sind den Inseln aus dem Topf für regionale Entwicklung zugedacht. Das Geld soll bis 2013 für strukturelle Verbessungen investiert werden. Wie der balearische Industrie- und Handelsminister Jaume Garau mitteilte, entspricht die Unterstützung seitens der Europäischen Union in etwa der Hälfte der notwendigen Gesamtausgaben. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist ein wichtiger Strukturfonds für den wirtschaftlichen Aufholprozess der ärmeren Regionen. Unterstützt werden unter anderem mittelständische Unternehmen.



