In Palma haben sich gestern 33 Angestellte im Emaya-Büro in der Straße Joan Maragall eingefunden, um ein sofortiges Treffen mit der Geschäftsführung zu erzwingen. Das Unternehmen hatte Lohnkürzungen angekündigt, um die durch die Wirtschaftskrise verursachten Probleme zu lösen. Die Angestellten protestierten gegen die Reduzierung ihrer erworbenen Tarifrechte und sehen die Ursachen für die aktuelle Schieflage beim Management. Das Unternehmen müsse zukünftig von Fachleuten geführt werden und nicht mehr von Politikern, so die Arbeitnehmervertreter.
Stadtwerke arbeiten jetzt auch nachts in Arenal
Mitarbeiter der Emaya sammeln seit diesem Wochenende zwischen 23:30 Uhr und circa 2:00 Uhr morgens Flaschen und Müll an der Playa de Palma ein. Damit will man die Touristenhochburg sauberer halten. Bisher waren die Reinigungskräfte nur im Morgengrauen unterwegs. Da gerade in der Hochsaison besonders viele Menschen an der Promenade ihre Trinkgelage abhalten, wurde der Dienst jetzt auf die Nacht ausgeweitet. Erst vor zwei Wochen hatte die Emaya in El Arenal 120 neue Abfalleimer zur Mülltrennung aufgestellt. So sollen Touristen nicht in Verlegenheit geraten, ihren Müll einfach liegen zu lassen.
Palma geht gegen Graffitsprüher vor
Der Stadtrat Palmas sowie die Stadtwerke Emaya haben eine Telefonhotline eingerichtet. Unter der 900 724 000 können Schmierereien auf Wänden und Fassaden oder Statuen gemeldet werden. Die Stadtwerke entfernen die Graffitis mit einer speziell entwickelten Maschine innerhalb von 10 Minuten. Öffentlichee Eigenturm reinigt die Emaya kostenlos, für die Enfernung der Graffitis auf Privatbesitz müssen die Besitzer selbst aufkommen.
Neues Reinigungsgerät für Palma
Die Stadtwerke Palmas bringen eine neue Maschine zum Einsatz. Diese wurde speziell für das Entfernen von Kaugummis entwickelt. So soll es ohne Probleme möglich sein, alle Klebemassen von den Straßen zu saugen. Der Maschine ist es möglich, mehr als 150 Kaugummis pro Stunde einzusammeln, das heißt jeder Arbeiter würde während einer durchschnittlichen Arbeitsschicht fast 1.000 von der Straße entfernen können.
Emaya schreibt Rekordzahlen
Bei den Stadtwerken von Palma gehen täglich im Durschnitt 3.000 Anrufe ein. Im ersten Halbjahr 2009 wurden bereits über 74.000 Anrufe der Bürger verzeichnet. Die meisten Gespräche gehen ein, weil Anwohner den kostenlosen Abholservice von Spermüll in Anspruch nehmen wollen. Die zweithäufigsten Anrufe drehen sich um Fragen zu erhaltenen Rechnungen und nur wenige melden sich bei den Stadtwerken, um sich über stehengebliebe Müllcontainer zu beschweren.
EMAYA tauscht Leitungen aus
Die Stadtwerke ersetzen derzeit einen Kilometer alter Abwasserleitungen in Palmas Promenadenbereich. Begonnen haben die Untergrundarbeiten auf der Avenida de Gabriel Roca in Höhe des Park de la Mar. Von dort aus wird sich die Baustelle in den kommenden drei Monaten in Richtung Hafen bewegen. Der Austausch der 20 Jahre alten Rohre war dringend nötig geworden. Im Februar 2008 war durch einen Rohrbruch Abwasser ins Meer geflossen. Eine Fahrspur der Hafenstraße wird durch die Bauarbeiten teilweise blockiert. Autofahrer in Richtung Llucmajor sollten in den Verkehrsstoßzeiten mit Stau rechnen.
Emaya stellt neue Recyclingcontainer auf
Palmas Stadtwerke Emaya haben neue Container für pflanzliche Öle in der Stadt aufgestellt. Die 25 alten Recyclingstationen wurden entsorgt und durch neue, orangefarbene ersetzt. Neu neben der Farbe sind auch die großen Nutzungshinweise. Sie erklären, dass nur pflanzliches Öl entsorgt werden darf. Bei Unklarheiten können Entsorger vor Ort die angegebene Servicenummer der Stadtwerke anrufen. Das Entsorgungsangebot soll in den nächsten zwei Monaten auf 40 Container erweitert werden.
Händler kritisieren Stadtreinigung
Der Verband der kleinen und mittleren Unternehmen auf Mallorca, Pimeco, beschwert sich über den Schmutz in Palma. Die Straßen und Plätze würden oftmals kein gutes Bild bieten, hieß es. Das Müll-Problem sei bei den hohen Temperaturen noch gravierender, da es schnell stinken würde. Die Vereinigung forderte die Stadtwerke Emaya auf, mehr für die Sauberkeit in den Geschäftsvierteln zu tun.
Händler kritisieren Stadtreinigung
Der Verband der kleinen und mittleren Unternehmen auf Mallorca, Pimeco, beschwert sich über den Schmutz in Palma. Die Straßen und Plätze würden oftmals kein gutes Bild bieten, hieß es. Das Müll-Problem sei bei den hohen Temperaturen noch gravierender, da es schnell stinken würde. Die Vereinigung forderte die Stadtwerke Emaya auf, mehr für die Sauberkeit in den Geschäftsvierteln zu tun.



