Wie die konservative Regionalregierung gestern mitteilte, brauchen die Inseln 355 Millionen Euro aus einem staatlichen Hilfsfond für verschuldete Landesteile. Laut Angaben der spanischen Zentralbank Banco de España standen die Balearen zur Jahresmitte mit rund 4,7 Milliarden Euro bei verschiedenen Gläubigern in der Kreide. Das entspricht etwa 17,5 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung der Inseln. Vor diesen hatten bereits sechs der insgesamt 17 Autonomen Gemeinschaften Spaniens Hilfen aus dem Regierungsfond in Anspruch genommen. Katalonien hat dabei mit mehr als fünf Milliarden Euro die größte Summe beantragt.
Die Balearen beantragen Finanzhilfe von der Zentrale in Madrid
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