Als Beweis für die These beruft sich der konservative Stadtrat von Ibiza-Stadt auf zeitgenössische Schriftdokumente. Laut Literaturprofessorin Estelle Irizarry von der Universität von Georgetown soll der Amerika-Entdecker einen für die Insel typischen Schreibstil verwendet und einer alteingesessenen Familie auf Ibiza angehört haben. Einer wissenschaftlichen Überprüfung hält die Theorie von zwar nicht stand, dennoch hat das Plenum im Rathaus gestern beschlossen, den Seefahrer künftig in Werbekampagnen für den Tourismus einzubeziehen. Derartige Behauptungen sind allerdings keine ausschließlich ibizenkische Spezialität. Auch auf Mallorca beansprucht man Christoph Columbus seit über 100 Jahren für sich. Als Indiz nimmt man hier die Ortsnamen Portocolom sowie Génova bei Palma, das an Genua in Italien erinnert, Columbus tatsächlichen Geburtsort.
Ibiza wirbt für sich als Geburtsort von Christoph Columbus
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