Aus einem Brunnen auf einem Landgut zwischen der Stadt und dem Hafen treten täglich bis zu 25 Tonnen Wasser aus und versickern ungenutzt im Feldboden. Und das schon seit ungefähr einem Monat. Die Besitzer des Brunnens, Betreiber eines örtlichen Unternehmens, haben Pollenças Gemeindeverwaltung das Wasser offiziell geschenkt, diese hat dafür aber offenbar keine Verwendung und machte bisher keine Anstalten, um den unkontrollierten Wasserfluss zu stoppen. Die offizielle Erklärung dafür ist, dass das Brunnenwasser zu salzig und daher ungenießbar sei. Lokale Medienvertreter zweifeln jedoch an dieser Aussage und witterten bereits einen Fall von Korruption, zumal es in der Gemeinde regelmäßig Probleme mit der Trinwasserversorgung gibt. So bezieht Pollença Trinkwasser kostspielig von der Entsalzungsanlage in Alcudia, wofür alleine dieses Jahr rund 130 Millionen Euro fällig geworden sind. Nun soll ein Gutachter bei der Klärung des Falles helfen.
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Massiver Verlust von Trinkwasser in Pollença
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