Die Inseln stehen an der Spitze der Regionen Spaniens mit der größten Haushaltsdisziplin in der Wirtschaftskrise. Laut einem Bericht der Stiftung für angewandte Wirtschaftsstudien Fedea setzen die hiesigen Behörden den auf nationaler Ebene beschlossenen Plan zur Senkung der öffentlichen Ausgaben besonders effizient um. Demnach wurden auf den Balearen in den ersten vier Monaten des Jahres insgesamt 565 Millionen Euro eingespart. Zum Vergleich: Letztes Jahr waren im gleichen Zeitraum noch 41 Prozent mehr ausgegeben worden. Das Rezept der konservativen Regionalregierung lautete vor allem: Streichung von Subventionen, verbesserte Kontrolle von Energie- oder Transportkosten im öffentlichen Nahverkehr und weniger Ausgaben für Festakte. Rigoros gekürzt wurde allerdings auch in den Bereichen Gesundheit und Bildung.
Bestnote für die balearische Sparpolitik
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