Die Regionalregierung will einen entsprechenden Investitionsplan innerhalb der nächsten zehn Jahre umsetzen. Ziel ist es, den Anteil des Industriesektors an der balearischen Wirtschaft von derzeit etwa 4 auf rund 8 Prozent zu erhöhen. Traditionelle Industriezweige auf den Inseln sind unter anderem die Schuh- und Möbelproduktion, Modeschmuck oder Glaserzeugnisse. Dabei soll insbesondere in die Bereiche Innovation, Infrastruktur, aber auch in Ausbildungsplätze investiert werden. In diesem Jahr stehen insgesamt 53,5 Millionen Euro für den Ausbau des Industriesektors bereit.
Auf den Balearen soll mehr als eine halbe Milliarde Euro in die Industrie fließen
Im Castillo von Alaró gibt es mehr Übernachtungsmöglichkeiten
In der Festungsanlage stehen jetzt insgesamt 30 Gästebetten zur Verfügung. Der Preis pro Nacht liegt bei rund 12 Euro. Rund 400.000 Euro hat der Umbau des Castillos von Alaró gekostet. Da die Festungsruine auf 800 Metern Höhe nicht mit Fahrzeugen zu erreichen ist, dauerten die Baumaßnahmen über sechs Jahre an. Umweltaspekte wurden dabei besonders berücksichtigt: Heute verfügt die Festung von Alaró über eine eigene Solaranalge und einen extra angelegten Wasserspeicher.
Ein Billig-Anbieter macht Palmas Taxis Konkurrenz
Zum ersten Mal bietet der Internetdienstleister www.lowcosttaxis.es seinen Service auch auf Mallorca an. Wer hier ein Taxi reservieren möchte, muss dies mindestens 24 Stunden vor Fahrtantritt tun und bereit sein, das Auto mit anderen Fahrgästen zu teilen. Insbesondere der Transfer zum Flughafen kann durch das neue Angebot deutlich günstiger ausfallen. Während man ab Palma beispielsweise rund 20 Euro zahlt, reduziert sich bei lowcosttaxis.es der Preis um die Hälfte. In Großbritannien ist der neue Billiganbieter mit diesem Konzept bereits sehr erfolgreich, weitere Expansionen in Deutschland, der Schweiz und weiteren Ländern sind geplant.
Ein Mallorquiner entkam in Mexiko einem Flammeninferno
Der Mann arbeitete als Bauarbeiter in einem Hotel, in dem es einen tödlichen Brand gab. Als das Feuer ausbrach, befand er sich im 12. Stock des Hochhauses, schaffte es aber, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Eine Person hatte indessen nicht so viel Glück und konnte nur tot geborgen werden. 27 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Das Feuer brach offenbar nach einem Kurzschluss mit Funkenschlag aus, der brennbare Chemikalien entzündete.
In Palma gibt es Streit um den Lärm in der Altstadt
Anwohner haben eine Bürgerinitiative gegründet, um gegen den Geräuschpegel zu protestieren. Laut den Betroffenen haben sich die Probleme seit dem Rauchverbot noch verschärft, weil sich die Besucher der Lokale in der Zigarettenpause laut auf der Straße unterhalten. Ärger gibt es auch um das Bluesville im Ausgehviertel La Lonja. Wegen zu viel Lärm hat die Stadt Palma dort die Live-Konzerte verboten.
Der Anwalt von Saddam Hussein bleibt weiter in Polizeigewahrsam in Palma
Giovanni Di Stefano befand sich diese Woche in einer Gefängnisabteilung des Krankenhauses Son Espases, wo er operiert wurde. Gestern sollte der sogenannte “Anwalt des Teufels” entlassen werden, auf ein Gesuch der spanischen Staatsanwaltschaft hin, wurde die Haft jetzt aber verlängert. Nun wird Di Stefanos Überstellung nach Madrid vorbereitet, wo er dem Strafrichter vorgeführt werden soll. Danach ist eine Auslieferung nach London vorgesehen, da gegen den britisch-italienischen Anwalt ein internationaler Haftbefehl vorliegt. Dem 55-jährigen werden unter anderem betrügerische Immobiliengeschäfte vorgeworfen.
Im März gibt es auf Mallorca massive Verkehrskontrollen
Die Guardia Civil hat für die Woche vom 14. bis 20. März inselweite Alkohol- und Geschwindigkeitskontrollen angekündigt. Die Polizei in Grün steht dabei an Landstraßen und Autobahnen, innnerhalb von geschlossenen Ortschaften werden Autofahrer von der Lokalpolizei überprüft. Groß angelegte Kontrollen soll es in diesem Jahr noch einmal im Juli und im August geben. In einigen Wochen werden außerdem auf ganz Mallorca neue Radaranlagen in Betrieb genommen.
Der Balearenpräsident will Ölbohrungen nahe Ibiza verhindern
Francesc Antich begründete seinen Widerstand gegen das Vorhaben mit der Befürchtung, die Ölförderung könnte zu Umweltschäden führen und den Tourismus gefährden. Das Regionalparlament will heute eine entsprechende Erklärung verabschieden und an die Regierung in Madrid senden. Das spanische Industrieministerium versicherte gegenüber Antich, dass es zwar Pläne für Ölbohrungen gibt, Förderlizenzen seien aber noch nicht ausgestellt worden, so der Balearenpräsident.
Mallorca bewirbt seine kulinarischen Spezialitäten
Die Insel nimmt an einer landesweiten Kampagne teil, bei der die regionale Küche im Mittelpunkt steht. Das Programm „Schmecke Spanien” umfasst unter anderem spezielle Routen für Feinschmecker und Informationsformate im Internet. So soll Mallorca neben seinem traditionellen Tourismusangebot auch zu einem attraktiven Ziel für Gourmets werden. Das erklärte die Wirtschafts- und Tourismusbeauftragte Isabel Oliver gestern bei einer Pressekonferenz.
In Palma steht das Frühjahr im Zeichen des Jazz
Grund ist die inzwischen vierte Ausgabe des Musikfestivals Certamen de Jazz, das am Samstag in einer Woche startet. Auf der Plaza del Olivar findet dann das erste von insgesamt zehn Konzerten unter freiem Himmel statt. Während der kommenden drei Monate kann man die Bands dann auf den Plätzen und Straßen der Inselhauptstadt erleben. Die Gewinner erhalten nicht nur ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro, sondern dürfen außerdem im Juli an der Düsseldorfer Jazz-Rally teilnehmen.



