Das hat der Tennisstar gestern bekannt gegeben. Ziel ist es, sportbegabte Jugendliche aus aller Welt zu fördern und auf die Insel zu holen. Zur neuen Akademie in Manacor sollen etwa 20 Tennisplätze, eine Halle und ein Internat gehören. Außerdem ist auf dem Gelände der Sitz der Rafael-Nadal-Stiftung und ein Museum für Fans geplant. Die Kosten werden von Experten auf etwa 15 Millionen Euro geschätzt. Die Stadt Manacor, Balearenpräsident Francesc Antich und Inselratspräsidentin Francina Armengol unterstützen das Projekt. Der Baubeginn ist noch in diesem Jahr vorgesehen.
Das deutsche Fernsehen zeigt eine Serie über herrenlose Tiere auf Mallorca
Im Rahmen der Sendung “hundkatzemaus” beschäftigt sich der TV-Sender “Vox” derzeit mit verwahrlosten Hunden und Katzen auf der Insel. Die acht Folgen aus Mallorca laufen jeden Samstag um 18 Uhr, und Wiederholungen gibt es immer Sonnntag morgens um 8 Uhr. In der heutigen zweiten Folge dreht sich bei Vox alles um das Tierheim von SOS Animal bei Calvià. Karl Miesel und Veronika Rheinberger kümmern sich dort um 45 Hunde und 40 Katzen. Außerdem organisieren sie Fütterungs- und Kastrationsaktionen.
Der “Anwalt des Teufels” wird von Mallorca nach Madrid überstellt
Giovanni di Stefano hat schon Schurken wie Saddam Hussein und Slobodan Milosevic verteidigt und soll auch selbst einigen Dreck am Stecken haben. Der 55-jährige Italo-Brite steht unter Betrugsverdacht und wurde diese Woche auf Mallorca mit einem internationalen Haftbefehl fest genommen. Di Stefano befindet sich noch im Krankenhaus Son Espases und erholt sich von einer Operation. Heute oder morgen soll er nach Madrid überstellt werden, wo der nationale Gerichtshof über seine Auslieferung nach Großbritannien entscheiden will.
Das neue Unterseekabel vor Mallorca ist ein Kandidat fürs Guinness-Buch der Rekorde
Bei der Stromleitung, die zur Zeit zwischen der Insel und dem Festland verlegt wird, handelt es sich mit rund 230 Kilometern um das weltweit längste Einzelkabel aller Zeiten. Auch bei der Tiefe ist die Stromleitung rekordverdächtig. Das Kabel wird bis zu 1485 Meter unter der Meeresoberfläche verlegt und liegt damit in der weltweiten Rekordliste auf Rang zwei. Das Projekt kostet insgesamt 375 Millionen Euro und soll Mallorca ab Ende des Jahres mit Strom vom Festland versorgen.
Rüdiger Oyntzen wurde von Mallorca nach Deutschland verlegt
Bei einem Urlaub in Sa Coma tötete der heute 55-jährige Mediziner im Jahr 1996 seine beiden Kinder mit einem Giftcocktail. Um die achtjährige Katharina und den sechsjährigen Mathias führten die Eltern damals einen Sorgerechtsstreit. Rüdiger Oyntzen wollte sich anschließend am Kap Formentor das Leben nehmen, wurde aber von der Polizei gestellt. Ein Gericht in Palma verurteilte den bankrotten Radiologen zu 20 Jahren Haft. Die letzten Jahre seiner Strafe verbringt Oyntzen nun in Deutschland. Er wurde am Donnerstag an die deutschen Behörden übergeben und könnte bis zum Jahr 2017 frei kommen.
An der Playa de Palma ist ein Surfer in Seenot geraten
Der Mann startete gestern Mittag in Cala Estancia, schaffte es aber nicht mehr zurück ans Ufer. Der Surfer wurde bis nach El Arenal abgetrieben und kämpfte zwei Stunden lang verzweifelt gegen Wind und Wellen. Augenzeugen alarmierten die Notrufzentrale, aber erst auf Höhe der letzten Balnearios gelang schließlich die Rettung. Der Mann blieb unverletzt. Im Einsatz waren unter anderem ein Hubschrauber und ein Schnellboot.
Fünf bekannte Diskotheken auf Mallorca stehen zum Verkauf
Es handelt sich um das „Tito´s”, das „Abraxas”, den „IO Club”, sowie „El que Faltaba” und „La que faltaba”. Alle gehören zur Cursach-Gruppe und sind nur im Paket für neun Millionen Euro zu haben. Die Diskotheken in El Arenal und in Magaluf bleien unterdessen weiterhin im Eigentum von Cursach. Dazu gehören zum Beispiel der Mega Park, das Riu Palace oder das BCM. Das Unternehmen kontrollierte auf Mallorca bisher fast die gesamte Vergnügungsbranche und will sich strategisch neu ausrichten.
Die Brücke von Porto Cristo soll stehen bleiben
Die Stadt Manacor steht kurz vor einer Einigung mit den Anwohnern. Sie sollen nun mit 400.000 Euro entschädigt werden und ziehen im Gegenzug ihre Klagen zurück. Bei einigen von ihnen führt die neue Brücke nur wenige Meter vom Balkon vorbei. Ein Gericht hat daher den Abriss der umstrittenen Straße verfügt. Der Stadtverwaltung drohte ein Millionenschaden. Nun hofft Bürgermeister Antoni Pastor aber darauf, dass der Abrissbescheid vom Gericht zurück genommen wird.



