Noch kann niemand sagen, wie stark sich der für morgen in ganz Spanien geplante Streik auf den Flugverkehr auswirken wird, die großen Fluggesellschaften haben jedoch bereits Vorkehrungen getroffen. Alle Passagiere, die bei Air Berlin einen Flug von oder nach Spanien für den 29. September gebucht haben, können diesen kostenlos stornieren oder umbuchen. Pauschalreisende werden gebeten, sich direkt an ihren Reiseveranstalter zu wenden. Alle Infos dazu finden sich auch auf www.airberlin.com. Auch Fluggäste der Condor können ihren für morgen geplanten Spanienflug kostenlos umbuchen. Zu beachten ist hier jedoch, dass ein Drittel der Flüge auf heute vorverlegt wurde. Welche genau das sind, ist auf www.condor.com einsehbar. Alle anderen Flüge der Condor sollen morgen oder in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag durchgeführt werden. In jedem Fall sollten sich alle Fluggäste jedoch auf Verspätungen einstellen. Laut Umfragen will unterdessen nur ein Viertel der Arbeitnehmer überhaupt an dem Streik teilnehmen. Falls sich das Bodenpersonal nicht massiv beteiligt, könnte es möglicherweise bei Verspätungen und einer begrenzten Zahl von Flugausfällen bleiben.
Reiseanbieter TUI reagiert auf den Generalstreik in Spanien
Gästen, die im Vorfeld weder von TUI noch von der Airline kontaktiert wurden, sollten sich laut TUI auf jeden Fall planmäßig am Flughafen einzufinden. Gleichzeitig müssen sie sich aber auf Verspätungen gefasst machen. Flugreisende können bis einschließlich 1. Oktober gebührenfrei auf andere Ziele umbuchen. Um Flugausfälle auf der Mallorca-Strecke zu vermeiden, hat TUI einige Flüge von morgen auf heute bzw. auf Donnerstag verlegt. Urlauber, deren Heimflug sich verzögern sollte, werden automatisch von der Reiseleitung informiert. Zusätzliche Kosten übernimmt die TUI. Das gilt auch für die anderen Unternehmen der TUI-Gruppe wie 1-2-Fly, airtours und Discount Travel. Genaue Fluginfos gibt es auch unter www.tuifly.com im Internet.
Auf Mallorca läuft der Countdown für den Generalstreik
Wie stark sich der für morgen geplante Streik insbesondere auf den Flugverkehr auswirken wird, ist unklar. Sicher ist, dass mindestens 50 Prozent der Mallorca-Flüge auf jeden Fall stattfinden werden. Das garantieren die staatlich verordneten Mindestdienste sowohl für die innerspanischen Verbindungen als auch für die internationalen Flüge. Laut Umfragen will nur ein Viertel der Arbeitnehmer überhaupt an dem Streik teilnehmen. Falls sich das Bodenpersonal nicht massiv beteiligt, könnte es möglicherweise bei Verspätungen und einer begrenzten Zahl von Flugausfällen bleiben. Die Fluggesellschaft Air Berlin bietet ihren Fluggästen folgende Möglichkeit: Alle Passagiere, die bei Air Berlin einen Flug von oder nach Spanien für den 29. September gebucht haben, können kostenlos stornieren oder auf einen Termin bis zum 30. November umbuchen. Mit eingeschlossen sind hier auch Flüge auf die Kanarischen Inseln oder über das Drehkreuz Palma de Mallorca. Pauschalreisende werden gebeten, sich direkt an ihren Reiseveranstalter zu wenden. Während die meisten Geschäfte auf Mallorca normal öffnen werden, gibt es Einschränkungen unter anderem im öffentlichen Nahverkehr, im Gesundheitsweisen und bei Ämtern. Der Generalstreik in Spanien richtet sich gegen die Arbeitsmarktreform von Ministerpräsident Zapatero und ist – anders als zum Beispiel in Frankreich üblich – auf einen Zeitraum von 24 Stunden begrenzt.
Real Mallorca trennt sich von Vereinspräsident Josep Pons
Dem ehemaligen Diplomaten wird vorgeworfen als spanischer Botschafter in Wien eine Hausangestellte sexuell belästigt zu haben. Die für solche Fälle zuständige Gleichstellungsbeauftragte im österreichischen Bundeskanzleramt hat deswegen eine Untersuchung gegen Pons eingeleitet. Nachfolger bei Real Mallorca wird der ehemalige balearische Tourismusminister Jaume Cladera. Der 69-Jährige Chef der bekannten Kette „Stil-Hotels & Ressorts” ist beim krisengeschüttelten Fußball-Erstligisten innerhalb von zwei Jahren bereits der achte Präsident.
An der Balearen-Uni haben gestern die Vorlesungen begonnen
Insgesamt gibt es an der Uni rund 18.000 Studenten, die in diesem Jahr rund eine Woche früher als bisher üblich ins akademische Jahr starten. Grund sind die Bologna-Reformen mit ihren vollen Lehrplänen. Studenten kritisieren den Termin, weil ihre Sommerjobs zur Finanzierung des Studiums normalerweise bis Ende September dauern. Laut Rektorat könnte der Semesterbeginn in Zukunft aber noch weiter in den September vorverlegt werden.
Palmas neues Krankenhaus Son Espases öffnet am 6. Dezember
Der Umzug findet am verlängerten Wochenende rund um den spanischen Verfassungstag statt. Das Krankenhaus Son Dureta schließt dann für immer seine Tore. Das neue Krankenhaus Son Espases ist bereits so gut wie fertig gestellt und soll am 10. Oktober an die Balearenregierung übergeben werden. Verschiedene Abteilungen verlegen ihre ambulanten Sprechstunden bereits in der zweiten Oktoberhälfte in das neue Gebäude. Im Dezember folgen dann auch die bettlägerigen Patienten.
Der Stadt Inca wurden 200 Plastikstühle gestohlen
Frische Milch gibt es auf Mallorca jetzt an Automaten
Sieben der neuen Abfüll-Automaten stehen seit einigen Tagen in Cala Rajada, Capdepera, Artà, Sineu und Manacor. Vier weitere sollen bis in Kürze dazu kommen. Verbraucher können eigene Glasflaschen mitbringen und die gekühlte Frischmilch direkt darin abfüllen. Der Literpreis beträgt einen Euro. Falls man noch keine eigene Milchflasche hat, kommen nochmals 30 Cent dazu. Ähnliche Milchautomaten gibt es in Italien und Österreich bereits seit Jahren. Ein Viehzuchtbetrieb aus Capdepera will das Modell nun auf Mallorca übertragen.
Balearenpräsident Francesc Antich sucht Freunde im Facebook
Der sozialdemokratische Politiker ist seit Kurzem in dem bekannten Netzwerk präsent, hat aber bisher erst 16 Fans. Im Hinblick auf die Regionalwahlen im Mai 2011 sollte sich die Zahl nun möglichst bald erhöhen. Anders als viele Facebook-Mitglieder hat der Balearenpräsident deswegen nicht nur ein eigenes Profil, sondern eine eigene Seite im Facebook gebuch. Zu sehen sind darauf unter anderem die aktuellen Termine des Politikers.



