Preise eingefroren

21. Dezember 2007

Die spanische Regierung hat die Residentenflugpreise für innerbalearische Strecken eingefroren. Bis Ende Januar können die Airlines ihre Preise für Flüge von Insel zu Insel nicht erhöhen. Hintergrund der Massnahme ist ein Streit der Regierung mit den Airlines über die künftigen Tarife. Die Regierung will, dass innerbalearische Flüge für Residenten günstiger werden. Die Airlines weigern sich bisher dagegen. Bis Ende Januar soll eine Lösung gefunden werden.

Blick auf den Mars

21. Dezember 2007

Die Sternwarte von Costitx wird heute Nacht vorerst das letzte Mal seine Türen öffnen, um per Teleskop den Planeten Mars zu beobachten. Der Mars ist von der Erde momentan 88 Millionen Kilometer entfernt, was Astronomen als ungewöhnlich nah bewerten. Eine vergleichbare Gelegenheit wird sich erst 2016 wieder bieten, so die Sternkenner. Die Sternwarte steht Besuchern heute von 20.30 Uhr bis 22.30 Uhr offen. Weitere Informationen erhalten Sie unter 971 51 33 44.

Tourismusmuseum

20. Dezember 2007

Bis spätestens 2009 soll es in Palma de Mallorca ein Museum über Tourismus auf Mallorca geben. Das hat der balearische Tourismusminister Francesc Buils am Abend dem Fremdenverkehrsverband Fomento versprochen. Das Museum ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte des Fremdenverkehrsverbandes. Mit seinem Bau soll schon im nächsten Jahr in Palma begonnen werden. Ausgestellt werden sollen Exponate aus der 100-jährigen Geschichte des Tourismus auf Mallorca.

Neues Radarsystem

20. Dezember 2007

Auf Mallorca ist ein neues meteorologisches Radarssytem installiert worden. Es soll Stürme 2 Stunden vor ihrem Eintreffen auf den Balearen erkennen. Die Geräte zur Früherkennung von Unwettern sind an der Küste bei Cap Blanc errichtet worden. Sie decken einen Radius von 240 Kilometern ab. 1,7 Millionen Euro hat die spanische Regierung in die Installationen investiert.

Tag der Offenen Tür

20. Dezember 2007

Der oberste Gerichtshof der Balearen ist heute von 9 bis 14 Uhr für die Bürger frei zugänglich. Ziel ist es, den Bürgern die Einrichtung bekannter zu machen, hieß es von Seiten der Institution. Es gibt eine Ausstellung zur Geschichte und Funktion des Gerichtes auf den Balearen. Jeweils um halb werden Führungen organisiert. Der Justizpalast befindet sich an der Plaza de Mercat in Palma.

Einbrecher geschnappt

20. Dezember 2007

Zwei seit langem gesuchte Autoeinbrecher sind am Strand von Ses Covetes von der Polizei überführt worden. Mehr als 30 Autoeinbrüche an den Stränden von Sa Rápita, Ses Covetes und Es Trencder kann die Polizei den beiden Wiederholungs-Tätern nachweisen. Einer von beiden ist ein 60- jähriger Mann, den die Polizei als historischen Verbrecher Mallorcas bezeichnet. Er ist bereits wegen mehr als 50 Einbrüchen und Diebstählen vorbestraft.

Medizin preiswerter

20. Dezember 2007

In diesem Jahr haben die Balearenbürger im Vergleich zum Vorjahr 1,5 Prozent weniger für Medikamente ausgegeben. Das hat das spanische Gesundheitsministerium bekannt gegeben. Seit März 2007 werden Medikamente stärker vom Staat subventioniert. Pro Rezept ist der zu zahlende Eigenanteil für den Bürger 1,57 Prozent niedriger als vorher.

Schönerer Platz

20. Dezember 2007

Der mallorquinische Inselrat wird den Dorfplatz von Bunyola im kommenden Jahr umbauen. Für das Projekt zahlt er 60.000 Euro an Bunyola. Beginnen werden die Arbeiten im neuen Jahr. Bereits 2006 hatte der Inselrat Subventionen in Höhe von 350.000 Euro für die Verbesserung und Verschönerung des Dorfplatzes geleistet. Die Stadtvertreter Bunyolas hatten jedoch darum gebeten, noch weitere Arbeiten vorzunehmen.

Zentrum für Jugend

20. Dezember 2007

Ibizas Inselrat will im neuen Jahr ein Jugendzentrum in Ibiza Stadt einrichten. Irantzu Fernandez, die Bildungsreferentin des Inselrats sagte, das Zentrum solle es den Jugendlichen erleichtern, sich zu treffen, zu informieren und an sozialen und kulturellen Projekten teilzunehmen. Über 300.000 Euro werden Inselrat, Stadtvertretung und die Zentral-Regierung 2008 in das Projekt investieren.

Streik bei der Post

19. Dezember 2007

Der spanienweite Warnstreik der Postangestellten beginnt heute und endet am Freitag. Das gab die Gewerkschaft UGT bekannt. Demnach sind alle Bereiche der Post vom Streik betroffen. Am 24. und 31. Dezember dürfte die Postzustellung dann in ganz Spanien kollabieren, da die Post an diesen Tagen lediglich 120 der rund 2.200 Postfilialen öffnen will. Die Gewerkschaft geht davon aus, dass sich dann in den spanischen Postämtern über zwölf Millionen Postsendungen ansammeln könnten. Hintergrund der Streitigkeiten bei der Post sind Forderungen nach höheren Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen.