Metro wird billiger

30. November 2007

Sobald die Metro in Palma wieder funktioniert, sollen die Tickets für den öffentlichen Verkehr günstiger werden. Das meldet die Verkehrsbehörde des Inselrates. Mit einem Fahrpreis von 60 Cent pro Fahrt wird Palmas Metro die billigste ganz Spaniens sein. Züge und Busse auf der Insel werden, sobald die Metro den Betrieb aufnimmt ihre Preise für Langstrecken senken und die für Kurzfahrten leicht anheben.

Neue Kraftwerke

30. November 2007

Die deutsche SolarWorld AG aus Bonn wird auf Mallorca 4 Photovoltaik-Kraftwerke bauen. Sie sollen bis Anfang 2008 ans Netz gehen. Die modernen Anlagen könnten jährlich 11,9 Millionen Kilowattstunden Strom liefern und damit einen nachhaltigen Beitrag zur Energieversorgung leisten. Der Stromertrag entspreche dem Jahresverbrauch von rund 3.500 Drei-Personen-Haushalten, so die SolarWorld AG. Sie will gemeinsam mit der Deutschen Bank weitere Projekte im Mittelmeerraum realisieren.

Möwenplage befürchtet

30. November 2007

Der Inselrat befürchtet eine Möwenplage, nachdem Mallorcas letzte Mülldeponie in Son Reus geschlossen wird. Derzeit ernährten sich etwa 20.000 Möwen von der Müllhalde. Wie es heisst, könnten die Allesfresser nach der Schliessung der Anlage agressiv über freie Plätzen wie Strände, Golfplätze oder Schulhöfe herfallen und nach Nahrung suchen. Deshalb  sollen nun Falken trainiert werden, gezielt Möwenweibchen zu töten, um der Gefahr vorzubeugen.

Calvia braucht Geld

30. November 2007

Die Gemeindevertreter von Calvia fordern mehr Geld. Mindestens 7 Millionen Euro pro Jahr wollen sie aus nationalen Töpfen für ihre Projekte. Sie begründen ihre Forderung damit, dass das neue Autonomiegestetz der Balearen vorsehe, die Gemeinden finanziell unabhängiger zu machen. Ausserdem erhielten Gemeinden anderer autonomer Regionen bereits Summen in dieser Höhe, z.B. auf den Kanaren.

Wieder gute Noten

30. November 2007

Zum 5. Mal in Folge ist das Krankenhaus Son Dureta in Palma spanienweit unter den 20 besten gelandet. Das zeigt eine Studie über 119 öffentliche und 26 private Krankenhäuser. Die Sterberate liege im Son Dureta deutlich unter dem nationalen Durchschnitt in Krankenhäusern.

Verheerende Bilanz

30. November 2007

48,5 Prozent der Schüler auf den Balearen verlassen die Pflichtschule mit  minimalen Mathe-Kenntnissen und können nur unzureichend lesen. Das geht aus einer Studie der Balearenuni und der Stiftung Guillem Cifre de Colonya hervor. Auch heisst es, dass die Hälfte der Schüler nicht genügend Textverständis habe, um einfache Informationen zu verarbeiten. Ein hoher Anteil an Immigrantenkindern sei das Hauptproblem für eine effektive Schulbildung.

Mehr Liegeplätze

30. November 2007

Die spanische Zentralregierung will dabei mithelfen, auf Mallorca mehr Liegeplätze für Boote zu schaffen. So wolle man dem Mangel an Bootsplätzen in Sporthäfen begegnen, sagte der Staatssekretär für Küsten im Umweltamt José Fernandez Pérez. Dabei werde man auch auf Plätze zurückgreifen müssen, die sich nicht im unmittelbaren Hafenbreich befinden.